Daumen hoch für Bücher und Menschen
Shownotes
Menschen die sich über Menschen aufregen, die sich über Menschen aufregen. So oder so ähnlich lässt sich wohl unser erstes Thema nach der fruchtigen Treppenzeit zusammenfassen. Weiter geht es dann mit Symbolen und deren Bedeutung. Bedeutungsvoll kann außerdem die Anordnung der Bücher im Regal sein. Aber manchmal ist es auch einfach nur liebevolles Chaos. Genau wie unser Podcast.
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Pilu: Der Laber-Podcast von PiCaFu. Hier ist abschalten erlaubt.
Pilu: Pi
Caleb: Ca
Fuzzy: Fu. Hallo.
Caleb: Hallo, frohes Neues.
Pilu: Hi.
Caleb: Ignorieren wir die Situation, dass einfach schon eine Folge dieses Jahr rauskam,
Caleb: aber es ist die erste Folge, die wir dieses Jahr aufnehmen.
Caleb: Also für die Hörenden ist es jetzt Ende Januar, aber frohes Neues.
Fuzzy: Frohes Neues.
Pilu: Frohes Neues, um Juni einfach.
Fuzzy: Das sollten wir auch mal machen, genau. Einfach so eine Folge aufnehmen und
Fuzzy: dann sechs Monate später einfach erst ausspielen.
Pilu: Oder jetzt eine Folge aufnehmen und in zehn Jahren hochladen.
Pilu: Und uns dann darauf dann selber reagieren und gucken, wie sehr wir uns verändert haben.
Fuzzy: Oh, ja. Oder wie daneben wir lagen mit unseren Antworten oder Fragen oder Themen.
Fuzzy: Wie relevant die heute noch sind, also in zehn Jahren. Nee, das machen wir lieber nicht.
Pilu: Ja, nee. Das kann zu sehr schief gehen.
Fuzzy: Ja, denke ich auch. Ja, aber wir sind alle gut angekommen. Von daher können
Fuzzy: wir jetzt eigentlich direkt in die Random-Frage reingehen.
Caleb: Oh ja, die hast du vorbereitet, ne?
Fuzzy: Ja, genau, die habe ich vorbereitet. Ich habe eine Random-Frage dabei für euch.
Caleb: Dann schieß mal los.
Fuzzy: Ja, ich bin nämlich im so entspannt-Modus. Also das erste Mal,
Fuzzy: dass so zwischen den Jahren tatsächlich für mich sehr entspannt war.
Fuzzy: Und ich habe sehr viel, weiß ich nicht, Comfort-Sachen gemacht.
Fuzzy: Also Sachen, die sehr angenehm für mich waren. mich ja wohlfühlen lassen.
Fuzzy: Und dann habe ich mich gefragt, wenn ihr mal,
Fuzzy: Komfort braucht oder wenn es euch mal nicht so gut geht oder ihr wollt irgendwie
Fuzzy: was, braucht was, um euch wohlzufühlen.
Fuzzy: Was ist so euer Komfort-Content, den ihr dann schaut? Also Filme,
Fuzzy: Bücher, Stories, Videos, Serien, egal.
Fuzzy: Also was macht ihr so für so Komfort-Content in eurem Leben?
Caleb: Healthy Sachen, ne?
Fuzzy: Komfort, Komfort. Nichts, das wehtut.
Caleb: Okay. Pilu, fang mal an.
Pilu: Komfort, was ist das? Kann man das essen? Ansonsten ist es ja nicht in meiner Persönlichkeit dran.
Pilu: Also ich habe nicht so das eine Go-To-Ding, was ich mache, wenn ich Komfort
Pilu: brauche oder wenn ich einfach ein bisschen entspannen möchte.
Pilu: Das, was ich halt hin und wieder mal mache, ist also entweder YouTube Doomscrolling
Pilu: und dann irgendein Video, was so drei Stunden geht, was einfach so perfekt im
Pilu: Hintergrund dann laufen kann.
Pilu: Meistens auch irgendwelche Gaming-Videos und dann lasse ich die einfach laufen
Pilu: und sitze davor, gucke ein bisschen hin, hin und wieder gucke
Pilu: ich auch mal nicht hin, mache die Augen ein bisschen zu entspannen dabei.
Fuzzy: Das klingt hervorragend. Das ist genau das, was ich wissen wollte.
Fuzzy: Also Gaming-Videos, also Play-Alongs oder eher?
Pilu: Ja, also ich bin die letzten Monate eher so in der Speedrun-Szene unterwegs gewesen.
Fuzzy: Okay. Klingt stressig, aber eigentlich ist es auch witzig.
Pilu: Ja, also für mich ist es ja nicht stressig, weil ich sitze ja nur da.
Pilu: Die Leute, die das machen, die wirken aber auch nicht gestresst,
Pilu: weil die so gut darin sind.
Fuzzy: Hm, ja, Games Done Quick ist immer so eine Sache, die ich mich immer fasziniert
Fuzzy: von und die haben da voll die Ahnung von, da reden die noch währenddessen.
Pilu: Ja, es ist so krass und also die Szene, die ich mir angucke,
Pilu: sind halt Spiele, die ich selber auch gespielt habe, also meistens so Nintendo-Spiele
Pilu: eher, also so Mario Odyssey und gerade aktuell Donkey Kong.
Pilu: Und dann sitze ich da immer so und denke mir so, hm, okay, ich habe dafür drei
Pilu: Stunden gebraucht, du hast das gerade in zehn Sekunden gemacht.
Fuzzy: Oh ja. Oh ja, das klingt gut, das klingt sehr entspannt. Also das kann ich nachvollziehen, total.
Fuzzy: Gibt es da spezielle Kanäle, die du besonders machst? Vielleicht wollen wir
Fuzzy: keine Werbung machen, aber trotzdem was?
Pilu: Also ich bin halt eher so in der englischsprachigen Szene unterwegs,
Pilu: deswegen werden die unseren Podcast eh nie mitbekommen und große Werbung dafür
Pilu: machen wir dann auch nicht.
Fuzzy: Sehr gut.
Pilu: Also so SmallAnt und Cjya und so und Grand Pooh Bear sind so Namen,
Pilu: die ihr vermutlich noch nie gehört habt in eurem Leben, aber sind halt Leute,
Pilu: denen ich super gerne zuhöre und die sehr angenehm auch einfach Content machen.
Fuzzy: Okay, das klingt gut. Das klingt sehr gut.
Pilu: So Caleb, jetzt habe ich dir lange genug Zeit gegeben, zu überlegen.
Caleb: Ja, also ich muss sagen, so YouTube-Videos auch, kann ich mich anschließen.
Caleb: Also es gab tatsächlich früher, das Video existiert leider nicht mehr,
Caleb: aber das habe ich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr oft gesehen, wenn es mir nicht so gut ging.
Caleb: Das war ein ganz, ganz bestimmtes Süße-Tiere-Compilation-Video.
Caleb: und das habe ich über ein paar Jahre hinweg immer mal wieder geguckt,
Caleb: weil das irgendwie, keine Ahnung, es war einfach niedlich und irgendwie ein
Caleb: bisschen tröstend und süß und aber das Video existiert leider nicht mehr.
Fuzzy: Oh, das ist sehr schade.
Caleb: Ja, das ist sehr schade. Aber wie das Pilo gerade gesagt hat,
Caleb: also ich bin jetzt mit Speedruns jetzt nicht so sehr, aber so generell Let's
Caleb: Plays, die gucke ich mir auch ganz gerne an. Einfach so, um runterzukommen, zu entspannen.
Caleb: Meistens nebenbei, entweder während ich selbst was zocke oder einfach so irgendwas anderes mache.
Caleb: Also YouTube läuft bei mir sehr oft nebenbei.
Fuzzy: So Beruhigung hintendran, ja, ja.
Caleb: Ja, und ansonsten, aber das ist eher dann beim Einschlafen bestimmte Podcasts, die ich gerne höre.
Caleb: Also da geht es gar nicht...
Fuzzy: Komfort, Content, Horror.
Caleb: Nee, also auch, aber nicht nur.
Caleb: Und manchmal geht es gar nicht unbedingt um die Themen, sondern vor allem einfach um angenehme Stimmen.
Fuzzy: Ja, voll. Ja, bei Podcasts eh. Haben wir angenehme Stimmen? Meint ihr,
Fuzzy: Leute hören uns zum Einschlafen?
Caleb: Boah, lass mal schreien.
Fuzzy: Sind wir irgendjemandes Comfort-Content? Nein, ich glaube nicht.
Caleb: Also das Ding ist, ich meine, das ist wahrscheinlich auch wieder so ein Ding,
Caleb: das irgendwie, also wahrscheinlich mehrere Leute haben, aber ich denke,
Caleb: also ich finde eure Stimmen angenehm, aber halt meine nicht.
Caleb: Aber wahrscheinlich, weil es halt meine ist.
Fuzzy: Ja, das ist das Standardproblem, wenn man sich selber hört.
Caleb: Deswegen also unseren höre ich tatsächlich nicht zum Einschlafen.
Fuzzy: Das stelle ich mir auch gerade super gruselig vor.
Pilu: Boah, imagine, dass wir unseren eigenen Podcast hören, einfach so zum Entspannen.
Pilu: Wäre das schon ein bisschen narzisstisch, ich weiß ja nicht.
Caleb: Das wäre ein bisschen seltsam, glaube ich.
Fuzzy: Also die ersten paar Folgen habe ich mir tatsächlich ja angehört,
Fuzzy: weil ich ja auch wissen wollte, wie wir klingen und ob das gut läuft.
Fuzzy: und ich musste selber so häufig über uns selber lachen, weil wir sehr albern
Fuzzy: sind manchmal, dass es schon einen gewissen Humorfaktor hat,
Fuzzy: aber jetzt höre ich mir den natürlich auch nicht mehr an.
Fuzzy: Genau, weiß ich nicht. Vor allem nicht als Comfort-Content.
Pilu: Ja, also ich könnte das sowieso nicht, weil durch Schneiden und Transkripte
Pilu: und so weiter, höre ich ja das Ding eh schon jetzt zweimal hintereinander.
Pilu: Und ich glaube ein drittes Mal als Komfort wäre das dann eher so,
Pilu: würde es mich eher nerven.
Pilu: Ja, ich weiß, wovon ihr redet. Ich weiß, was ihr gleich sagen werdet.
Fuzzy: Hab ich schon gehört. Ja, den Witz kenne ich schon.
Pilu: Redet mal schneller
Caleb: Ich meine
Caleb: es gibt ja auch Filme und Serien und da weiß ich ja theoretisch auch was passiert,
Caleb: weil ich die einfach schon hundertmal geguckt habe, aber das ist okay.
Pilu: Darf ich was Kontroverses dazu sagen?
Caleb: Klar
Pilu: Ich bin absolut nicht so der Fan
Pilu: davon Dinge mehrmals zu gucken
Fuzzy: Du bist kein,
Fuzzy: du hast nicht so also okay.
Pilu: Also ich finde das erste Mal gucken ja oft schon anstrengend.
Pilu: Aber wenn ich dann weiß, was passiert, habe ich absolut nicht die Geduld,
Pilu: dann durch die anderthalb bis zwei Stunden zu sitzen, vor die Versuchen rauszufinden,
Pilu: wem man zum Ende kommt, wenn ich ja schon weiß, wo das Ende ist.
Caleb: Perfekt, dass wir dir zum Geburtstag geschenkt haben, dass wir einen Film mit
Caleb: dir gucken. Den du schon mal gesehen hast.
Pilu: Ja gut, aber dass wär dann mit euch gucken und darüber uns dann vielleicht ein
Pilu: bisschen lustig machen und zusammen genießen, das ist wieder was anderes.
Pilu: Ja, so aus mir selber heraus gucke ich selten wirklich Dinge mehrmals und deswegen
Pilu: auch YouTube-Videos gucke ich eigentlich nie mehrmals und deswegen gucke ich
Pilu: halt nur sehr ähnliche, aber doch eben andere YouTube-Videos.
Fuzzy: Okay, ja, das finde ich krass. Also ich habe ja irgendwann mal gelernt,
Fuzzy: dass die Tatsache, wenn man immer Sachen, die man schon kennt,
Fuzzy: immer mehrfach guckt und immer wieder guckt, dass es halt so vorhersagbar für
Fuzzy: den Kopf ist, was passiert und welche Emotionen kommen und dass das halt sehr kontrolliert ist.
Fuzzy: Also dass man genau weiß, was man sich da aussetzt.
Fuzzy: Und du brauchst das offensichtlich nicht. Ich brauche das zum Beispiel,
Fuzzy: wenn ich so Comfort Content, das ist bei mir Sachen, die ich halt schon kenne
Fuzzy: und die ich dann einfach nochmal gucke und die mir dann so ein gutes Gefühl
Fuzzy: geben, weil ich genau weiß, was kommt.
Pilu: Ja gut, ich meine, das habe ich ja bei den Gaming-Videos quasi auch,
Pilu: weil es halt sehr oft ein sehr ähnlicher Ablauf ist.
Pilu: Das heißt, ich habe diesen Komfort, ich weiß ungefähr, was passiert,
Pilu: aber ich habe nicht die gleichen Aussagen schon mal gehört.
Fuzzy: Ah, okay. Jetzt stelle ich mir gerade vor, wenn wir so älter sind,
Fuzzy: weißt du, so in Rente irgendwann später, ob wir dann nochmal unseren Podcast
Fuzzy: hören, so als Comfort Content, uns daran zu erinnern, wie es früher so war.
Fuzzy: Das stelle ich mir gerade sehr witzig vor.
Pilu: Ja, doch. Ich glaube auch, dass das wieder was ganz anderes wäre,
Pilu: weil man vergisst ja auch über so die Jahre hinweg wirklich Dinge.
Pilu: Ich sag mal so in 20, 30, 40 Jahren haben wir ja keine Ahnung mehr,
Pilu: was wir Anfang 2026 und was uns bewegt hat, worüber wir gesprochen haben,
Pilu: worüber wir gelacht haben.
Pilu: Und ich denke, das könnte wirklich sehr witzig sein.
Fuzzy: Ja, dass wir da so ein Dokument haben, wo wir da quasi reinhören können in das,
Fuzzy: was wir früher so geredet haben und gedacht haben und was uns bewegt hat. Welt.
Fuzzy: Ja, okay. Sehr gut. Schön viel Comfort-Content.
Pilu: Möchtest du noch deinen Comfort?
Fuzzy: Achso, stimmt. Ja, gut, also wie gesagt, Dinge, die ich schon mal gesehen habe.
Fuzzy: Es kommt so ein bisschen drauf an. Also wenn ich krank bin, habe ich eine total
Fuzzy: wilde Comfort-Content-Nummer. Dann gucke ich gerne Tanzfilme.
Fuzzy: Also so alte, schlechte Tanzfilme.
Fuzzy: Die kenne ich alle schon, aber da muss ich nicht drüber nachdenken.
Fuzzy: und es wird getanzt, das gefällt meinem kranken Kopf. Wenn ich da so mit Erkältung flach liege.
Caleb: Diese Formulierung out of context, da wird getanzt, das gefällt meinem kranken Kopf.
Fuzzy: Das ist ein guter Satz. Den mag ich, behalte ich so. Könnt ihr auf meinen Grabstein schreiben.
Fuzzy: Wenn ich so Fieber habe oder Erkältung, dann ist das total mein Ding.
Fuzzy: Oder ich gucke First Contact, den Film, der erste Kontakt von Star Trek.
Fuzzy: Den habe ich schon ungefähr 100 Mal gesehen oder so in meinem Leben.
Fuzzy: Der ist absoluter Komfort-Content.
Fuzzy: Aber in anderen Situationen andere Sachen. Also wenn ich total ein schlechtes
Fuzzy: Gewissen habe und es geht mir nicht gut, weil ich Sachen verprokrastiniere,
Fuzzy: schaue ich das Video über Prokrastination.
Fuzzy: Ein Video, so ein TED-Talk, wo es um Prokrastination geht, den gucke ich dann
Fuzzy: einfach, den kenne ich auswendig.
Fuzzy: Aber es ist sehr komfortig.
Fuzzy: In dem Moment. Und danach geht es auch wieder, dann mache ich wieder was.
Pilu: Ist die Message von dem TED-Talk dazu, dass Prokrastination gar nichts Schlimmes
Pilu: ist und dass es halt einfach Gründe hat und dann fühlst du dich deswegen besser?
Pilu: Oder was ist so die Message von dem TED-Talk?
Fuzzy: Die Message ist, dass Prokrastination anstrengend ist und nervig,
Fuzzy: aber dass man damit ja auch durchs Leben kommt.
Fuzzy: Also bei solchen Sachen meistens, es funktioniert irgendwie.
Fuzzy: Dass es aber schwieriger ist oder man sich halt schlechter fühlt bei Sachen,
Fuzzy: die jetzt keine Deadline haben.
Fuzzy: Irgendwie sowas wie, weiß ich nicht, ich möchte gerne bestimmte Ziele in meinem
Fuzzy: Leben erreichen oder bestimmte Sachen irgendwie in meinem täglichen Alltag irgendwie verändern.
Fuzzy: Das hat kein konkretes Ziel oder eine konkrete Deadline und dann leiden wir besonders.
Fuzzy: Aber bei mir geht es ja meistens um Sachen, wo ich tatsächlich eine Deadline
Fuzzy: habe und dann fällt mir wieder ein, weil der TED-Talk das sehr gut beschreibt,
Fuzzy: dass man so ein kleines Panikmonster im Kopf hat.
Fuzzy: dass das ja auch da ist und dann fängt das an zu schreien und dann mache ich was.
Fuzzy: Also weil, wenn eine Deadline da ist, dann macht man was. Und dann,
Fuzzy: das Video erinnert mich immer daran, dass ich eine Deadline habe. Und dann, genau.
Pilu: Okay, es hat wholesome angefangen, am Ende war es ein bisschen,
Pilu: weiß ich nicht, du erinnerst dich daran, dass du Panik hast. Ja.
Fuzzy: Ja, das kleine Panikmonster. Wir alle haben, alle Prokrastinationsmenschen haben
Fuzzy: so ein kleines Panikmonster. Das ist aber total unberechenbar,
Fuzzy: ob das jetzt zehn Minuten vor der Abgabefrist oder zwei Tage davor auftaucht. Das kommt also random.
Pilu: Oder ist einfach Dauermieter im Kopf drin?
Fuzzy: Dauerhaftes Panikmomster. Nee, nee, sonst würde man ja nicht prokrastinieren,
Fuzzy: dann würde man die Sachen ja machen.
Pilu: Nee, nee, prokrastinieren und Panik haben gleichzeitig. Das ist ein super Konzept, sage ich dir.
Caleb: Da bin ich gut drin.
Fuzzy: Ah, okay. Aber hat man dann Panik über die Sache, die man prokrastiniert?
Pilu: Ja.
Fuzzy: Aber das ist ja nur dieses ungute
Fuzzy: Gefühl, dieses schlechte Gewissen der gestohlenen Zeit, die man hat.
Fuzzy: Das ist ja nicht das Panikmonster, das dich wachrüttelt, sagt,
Fuzzy: scheiße, ich muss das jetzt, also literally, wenn ich jetzt nicht anfange,
Fuzzy: jetzt, ich muss das, ah, und dann machst du alles auf einmal.
Caleb: Stimmt. Es ist einfach nur Panik.
Fuzzy: Genau, also du hast so sechs Monate Zeit für deine Arbeit, irgendwie was zu
Fuzzy: schreiben oder was zu machen und dann, ach, die ersten zwei Monate machst du
Fuzzy: nix, dann kommt nochmal ein Monat und dann machst du so ein bisschen was und
Fuzzy: dann irgendwie, dann hast du nur noch eine Woche.
Fuzzy: und dann eine Woche vorher wacht dein Panikmonster auf und dann machst du tatsächlich
Fuzzy: drei Nachtschichten oder so.
Fuzzy: Darum geht es halt in diesem Talk. Und das denke ich immer so, das ist so relatable.
Fuzzy: Genau, dass es mich ein bisschen beruhigt, dass es noch mehr Menschen gibt,
Fuzzy: denen es so geht. Weil er auch davon erzählt, dass es mehr Menschen gibt, denen es so geht.
Fuzzy: Das ist mein Comfort-Content. So kenne ich alles auswendig, die Sachen.
Fuzzy: Also die gucke ich alle dann häufiger. Deswegen Comfort-Content.
Pilu: Okay.
Fuzzy: Gut. Ja, dann gehen wir rüber zur Treppenzeit. Das ist vielleicht auch ein bisschen
Fuzzy: Comfort, weil wir das ja auch jede Woche machen und fragen, gibt's was?
Caleb: Diesmal gibt's was.
Fuzzy: Ja, diesmal gibt's was, weil wir haben natürlich viele Leute,
Fuzzy: die uns antworten auf Mastodon.
Fuzzy: Und wir haben gelernt, Caleb und ich haben das schon gelernt,
Fuzzy: du findest noch nicht Pilu, weil du hast, ich konnte dir noch nicht sagen,
Fuzzy: was wir auf Mastodon bekommen haben.
Fuzzy: Außer natürlich Support für Rosenkohl-Marmelade.
Pilu: Natürlich.
Fuzzy: Genau, dass tatsächlich Marmelade eigentlich aus Zitrusfrüchten sein muss.
Pilu: Zitrusfrüchte?
Fuzzy: Zitrusfrüchte. Und dann habe ich gesagt, so Moment mal, aber dann ist Erdbeermarmelade
Fuzzy: eigentlich gar keine Erdbeermarmelade, weil Erdbeeren sind ja keine Zitrusfrüchte.
Caleb: Und das heißt, also weil Zitronenmarmelade habe ich noch nie gehört,
Caleb: Orangenmarmelade auch nicht.
Fuzzy: Doch, Orangenmarmelade habe ich schon mal gehört. Aber würde ich nicht essen.
Fuzzy: Ich finde gelbe Marmelade ganz furchtbar gruselig. Gelb-Orangel-Marmelade mag ich nicht.
Pilu: Oh, jetzt würde ich gerne doch mal Zitronen-Marmelade probieren. Das klingt wild.
Caleb: Warte, warte. Du willst nicht weg von Erdbeermarmelade, aber Zitronen-Marmelade überzeugt dich.
Pilu: Ja, Zitrone ist so ein Close-Up von den Früchten, die ich gerne anders verarbeitet esse.
Pilu: Also nicht pur so eine Zitrone reinbeißen, finde ich immer, okay,
Pilu: mache ich vielleicht mal, aber
Pilu: finde ich das nicht so geil. Aber so Zitronen-Eis ist halt schon geil.
Caleb: Boah, nee.
Fuzzy: Zitroneneis geht, was ich nicht mag, Zitronenkuchen.
Pilu: Ach doch.
Caleb: Was?
Fuzzy: Nein.
Caleb: Wirklich nicht?
Fuzzy: Nee. Also ich esse den, aber mh.
Caleb: Aber, aber, aber, warte, warte, warte kurz. Also ja, Zitronenkuchen ist natürlich
Caleb: was anderes, aber in Zuckerguss Zitronen ist okay.
Fuzzy: Wenn, ja, ich würde den eher mit Wasser anrühren.
Pilu: Boah. Nee.
Fuzzy: Ja, sorry, da bin ich special. Ja gut, also Zitronenmarmelade,
Fuzzy: ich würde es auch versuchen.
Fuzzy: Aber ich weiß jetzt schon, dass es halt nicht mein Favorite ist,
Fuzzy: weil ich einfach an der Farbe Gelb scheitere beim Essen.
Pilu: Okay, dann müssen wir da ein bisschen Lebensmittelfarbe reinmischen.
Fuzzy: Damit vielleicht funktioniert es dann. Vielleicht können wir Limettenmarmelade
Fuzzy: machen, das ist dann grün oder so.
Pilu: Das wäre tatsächlich ein Kompromiss.
Fuzzy: Ja, aber wir haben tatsächlich halt auch eine Antwort bekommen noch darauf.
Fuzzy: Also tatsächlich gibt es nach EU-Regeln überhaupt keine Erdbeermarmelade,
Fuzzy: weil Marmelade eben was Zitrusfrüchten sein muss.
Fuzzy: Aber nach der deutschen Umsetzung geht das, weil das nämlich eine,
Fuzzy: pass auf, verkehrsübliche Bezeichnung ist und dann darf man sie behalten.
Fuzzy: Das sage ich jetzt mal, vegane Wurst. Ja, das ist eine verkehrsübliche Bezeichnung.
Fuzzy: Können wir die jetzt behalten? Danke.
Pilu: Ich befürchte eher, dass wir dann die Erdbeermarmelade abschaffen,
Pilu: als dass wir die vegane Wurst bekommen.
Fuzzy: Ja, wahrscheinlich schaffen wir auch noch die Erdbeermarmelade ab.
Fuzzy: Ja, also Regeln sind dazu da, die manchmal eben auch einfach zu ignorieren.
Fuzzy: Aber genau, ich dachte, ich teile euch das mit.
Fuzzy: Erdbeermarmelade gibt es eigentlich
Fuzzy: gar nicht. Wir bilden uns das alle nur ein. Das ist dann Konfitüre.
Fuzzy: Und ich dachte immer, Konfitüre ist Marmelade ohne Stückchen.
Fuzzy: Aber offensichtlich lag ich da komplett falsch.
Pilu: Ich dachte einfach nur, es wäre ein fancy synonym für Marmelade.
Fuzzy: Da gibt es wahrscheinlich voll richtig krasse Unterschiede und wir haben keine Ahnung.
Pilu: Ich dachte mal, es wäre so, wenn eine Marke irgendwie so sagen möchte,
Pilu: oh, wir haben eine besondere Marmelade, wir haben hier die Konfitüre.
Fuzzy: Oh, weil es so edel klingt.
Pilu: Genau. Ich habe es doch nicht hinterfragt, es war für mich einfach nur so Etepetete .
Pilu: Wir nennen es einfach cool.
Fuzzy: Ah.
Pilu: Aber offensichtlich ja nicht. Good to know.
Fuzzy: Ja, also ich frage mich dann vor allem, was ist mit dieser Kirsch?
Fuzzy: Marzipan-Marmelade. Die ist ja offensichtlich auch überhaupt nicht marmeladig.
Fuzzy: Das ist ja komplette Katastrophe. Ist das dann Chutney?
Pilu: Und was ist jetzt schon wieder ein Chutney?
Pilu: Also ich kenne Chutney, aber was ist jetzt die definitorisch, der Unterschied
Pilu: zu Marmelade und Konfitüre?
Fuzzy: Muss nicht süß sein? Ja, darf auch scharf sein, aber es gibt auch Marmelade,
Fuzzy: die scharf ist. Also wo dann irgendwie so was drin ist.
Fuzzy: Es ist halt ein Bezeichnungschaos. Ich würde sagen, da muss mal irgendwie jemand
Fuzzy: mit Ahnung von Kategorien-Systemen
Pilu: Nicht wir.
Fuzzy: Nicht wir. Muss da mal ran und muss da mal Ordnung schaffen und so eine Infografik,
Fuzzy: vielleicht gibt es so eine Infografik dazu, und dann müssten alle Bezeichnungen
Fuzzy: aufgeräumt werden, damit das alles ordentlich ist.
Fuzzy: Aber das möchte ich nicht, explizit, ich wiederhole, ich möchte das nicht.
Fuzzy: Lasst uns das Chaos. Ich mag das Chaos.
Fuzzy: Ich will nur drüber nachdenken und dann sagen, ach, egal. Und im Alltag machen wir, wie wir wollen.
Pilu: Ja, ich habe auch nicht vor, jemals nicht Erdbeermarmelade zu sagen.
Fuzzy: Ja, und weißt du, nächste Woche schmiere ich mir einfach Kirsch,
Fuzzy: Marzipan-Chutney aufs Brot.
Pilu: Nee, das klingt falsch.
Fuzzy: Das klingt falsch? Ach, Quatsch. Ja, und dann nehme ich noch Gelee.
Fuzzy: Was ist eigentlich Gelee?
Fuzzy: Das ist doch jetzt aber wirklich ohne Stücke, oder? Egal.
Pilu: Ist Gelee nicht mit Gelatine? Ist das nicht das Ding?
Fuzzy: Ist Gelee mit Gelatine?
Caleb: Echt?
Pilu: Also, okay, Dinge, von denen ich immer ausgegangen bin, dass sie einfach stimmen.
Pilu: Aber ich dachte, Gelee heißt Gelee wegen Gelatine, weil beides mit G anfängt.
Caleb: Ich weiß es nicht. Ich habe mich damit nie auseinandergesetzt,
Caleb: aber das hätte ich nicht im Kopf.
Fuzzy: Das heißt, Gelee wäre nicht vegetarisch.
Caleb: Ich habe null Expertise in dem Bereich.
Pilu: Gel-Expertise.
Fuzzy: Gel-Expertise. Okay, Leute, wir haben hier ein riesengroßes Fass Marmelade aufgemacht.
Pilu: Mh, ein großes Fass Marmelade.
Fuzzy: Erdbeermarmelade.
Pilu: Zitronenmarmelade.
Fuzzy: Ja, also, ja, auf jeden Fall Treppenzeit, Leute, da ist viel zu tun.
Fuzzy: Marmelade, Konfitüre, Chutney, Gelee, whatever.
Fuzzy: Da kann man mal Ordnung schaffen und es dann wieder vergessen.
Pilu: Genau. Bitte macht uns eine PowerPoint-Präsentation und haltet die auch zum
Pilu: Thema Marmelade, Konfitüre, Chutney.
Fuzzy: Das wäre super, genau. Einfach aufzeichnen, als kurzes Video und dann uns schicken.
Fuzzy: Warte, wir haben eine E-Mail-Adresse, oder?
Fuzzy: Und dann können wir uns das angucken. Haben wir eine E-Mail-Adresse?
Fuzzy: Wir haben eine E-Mail-Adresse, oder? Wie heißen die nochmal?
Pilu: Irgendwas abschalten, minus erlaubt.
Fuzzy: Ich glaube, die E-Mail-Adresse ist picafu@abschalten-erlaubt.de,
Fuzzy: Also PiCaFu, das wissen ja nun alle, wie man es schreibt, oder?
Pilu: Natürlich, also alle außer unser Transkriptprogramm.
Fuzzy: Ja, das weiß es nicht. Da geht immer was schief, aber genau.
Fuzzy: Da könnte dann die kleine PowerPoint-Präsentation, diese kleine Video mit der
Fuzzy: Aufzeichnung hinschicken und dann schauen wir uns das an und werden sehr begeistert sein.
Fuzzy: Alternativ eine Infografik. Vielen Dank.
Fuzzy: Oh Gott, wir sind fies. Nein. Gut, dann können wir ja zunächst Thema übergehen. Nein.
Fuzzy: Warte, nein. Das bin ja ich. Jedes Mal aufs Neue.
Fuzzy: Ich sollte es mir auch irgendwann mal merken. Wann ist es so weit,
Fuzzy: dass ich es mir merke, dass ich dran bin, nachdem ich die random Frage gestellt habe?
Caleb: Wenn wir aufhören.
Fuzzy: Ja, wenn wir retiren quasi. Ja, das denke ich auch. Das wird so sein.
Fuzzy: Gut. Ja, ich habe eigentlich nur was mitgebracht, was mir heute noch mal sehr
Fuzzy: ins Gedächtnis gerufen wurde. Caleb übrigens auch.
Caleb: Hallo, ich bin Caleb.
Fuzzy: Genau, weil also wir alle regen uns ja gerne mal über Menschen auf.
Fuzzy: Kennt ihr das Konzept, sich über Menschen aufzuregen?
Caleb: Ja.
Pilu: Ständig.
Fuzzy: Ja, genau. Und was mich aber am meisten aufregt, das ist jetzt sehr paradox,
Fuzzy: sind Menschen, die sich über Menschen aufregen.
Fuzzy: Also das ist sehr meta. Also ich reg mich gerne über Menschen auf,
Fuzzy: die sich über Menschen aufregen. Also nicht gerne, sondern ich tue es einfach.
Fuzzy: und da habe ich nämlich heute ein Beispiel mitgebracht, weil mich regt das immer
Fuzzy: auf, wenn Leute sich so über Menschen aufregen und zwar waren wir heute beim Sport,
Fuzzy: Und es ist Januar. Das heißt, es kommen mehr Menschen in so ein Fitnessstudio.
Fuzzy: Weil Neujahrsresolutionen oder wie nennt man das auf Deutsch?
Caleb: Vorsätze. Vorsätze.
Fuzzy: Neujahrsvorsatz. Und dann kommen mehr Leute zum Sport.
Fuzzy: Und dann saßen wir da und dann wurde sich in dieser Nachbargruppe furchtbar
Fuzzy: darüber aufgeregt, dass es ja jetzt so voll ist und es ist Januar und jetzt
Fuzzy: kommen die Leute. Aber ach, bis Karneval ist das wieder vorbei,
Fuzzy: dann sind die alle wieder weg.
Fuzzy: Und es wurde sich sehr, sehr, sehr darüber aufgeregt, dass jetzt so viele Leute
Fuzzy: da sind und die ja die Plätze wegnehmen und sowas. Und das regt mich auf.
Fuzzy: Also ich reg mich darüber auf, dass sich die Leute darüber aufregen.
Fuzzy: Darüber wollte ich gerne mit euch sprechen.
Fuzzy: Ja, weil ich, also mir fehlt, glaube ich, das Verständnis dafür,
Fuzzy: dass man sich darüber aufregt. Vielleicht habt ihr da Verständnis für?
Caleb: Nein. Nein, also ich gerade in so einem Rahmen von einem Fitnessstudio,
Caleb: wo es halt wirklich darum geht, dass die Leute wirklich aktiv was verändern
Caleb: wollen und das ist ganz egal,
Caleb: ob das dann zur Routine wird oder nicht, es ist halt ein guter Gedanke.
Caleb: und also ich würde, also keine Ahnung,
Caleb: ich würde halt wollen, dass alle Menschen sich willkommen fühlen,
Caleb: vor allem also wenn ich zum Beispiel auch daran denke, dass ich,
Caleb: bevor ich das erste Mal war, auch riesige Angst vor diesem Ort hatte,
Caleb: und mich alleine halt nie hingetraut hätte, ich bin auch immer noch super dankbar,
Caleb: dass du mit mir da einfach reinspaziert bist und mir quasi alles so gezeigt hast,
Caleb: weil das hätte ich alleine halt nie gemacht und dann denke ich mir,
Caleb: Dann raffen sich da manche Leute so und denken sich, komm, ich gehe mal ins Fitnessstudio.
Caleb: Und dann sind da einfach so Leute, die auch zum Teil wirklich lautstark sich darüber beschweren.
Caleb: Und das finde ich einfach unfassbar scheiße. Weil, also...
Caleb: Gerade, ich meine, man kennt ja diese Fitnessstudio-Slogans und gerade jetzt bei dem,
Caleb: weil es halt eine Kette und so, deswegen wird wohl auch bekannt sein,
Caleb: ich sage das jetzt einfach von unserem Fitnessstudio, es ist for all of us.
Caleb: Und ich denke, das soll es halt auch sein. Es soll für alle sein.
Caleb: Egal, ob man jetzt siebenmal die Woche für drei Stunden täglich hingeht oder
Caleb: ob man halt nur einmal im Monat mal für eine Stunde hingeht.
Caleb: Und es ist einfach für alle, egal wie fit man ist oder eben nicht fit man ist,
Caleb: egal was für eine Intention man hat, ob man jetzt irgendwie Profisportler werden
Caleb: will oder ob man einfach nur ein bisschen mehr Bewegung in den Alltag bringen will.
Caleb: also man merkt, dass ich mich vielleicht jetzt auch gerade ein bisschen aufrege,
Caleb: dass dann Leute sich darüber aufregen, wo ich mir denke so also macht euer Ding,
Caleb: es werden ja so keine Plätze in dem Sinne weggenommen, zumindest jetzt in dem
Caleb: Fitnessstudio, wo wir waren, nicht weil es ist einfach groß,
Caleb: es gibt sehr, sehr viele Kurse und es gibt halt auch sehr, sehr viel Platz an
Caleb: den Geräten, wenn man nicht in den Kursen ist also das Höchste der Gefühl ist,
Caleb: dass du vielleicht mal ein paar Minuten warten musst,
Caleb: aber wenn mal gerade ein Gerät blockiert ist, aber ich hatte jetzt nicht das
Caleb: Gefühl, dass man oft lange warten muss. Es sind sehr viele Geräte da.
Caleb: Ach, ja, Menschen. Menschen.
Fuzzy: Ich finde es schön, dass du quasi alles gesagt hast, was ich jetzt sonst noch so gesagt hätte.
Caleb: Sorry.
Fuzzy: Nein, nein, ich finde das super. Das ist sehr praktisch für mich.
Fuzzy: Ich weiß nicht. Aber vielleicht sieht Pilu das ja anders. Also vielleicht,
Fuzzy: Pilu, kannst du das, weiß ich nicht.
Pilu: Also selbst wenn ich es anders sehen würde, was ich nicht tue,
Pilu: dann würde ich natürlich nach dem Exposé das nicht sagen wollen.
Caleb: Sorry.
Pilu: Nee, aber ich stimme da natürlich 100 Prozent zu. ich verstehe vielleicht den
Pilu: ersten Impuls, also ohne das jetzt aktiv nach außen zu sagen,
Pilu: aber ich verstehe diesen Impuls, wenn man irgendwie im Fitnessstudio ist,
Pilu: dann monatelang seine Routinen hat, doch ungefähr immer vielleicht die gleiche
Pilu: Auslastung da ist, man sich daran gewöhnt hat und dann plötzlich von heute auf
Pilu: morgen sich das eben ändert, dass alles viel voller ist, man nicht mehr jetzt
Pilu: die gleichen Abläufe machen kann, die man sonst immer macht, weil man eben,
Pilu: du meinst gerade halt nur ein paar Minuten warten muss, aber das vielleicht
Pilu: einfach vorher nicht hatte und sich an eine Routine gewöhnt hat, die jetzt anders ist.
Pilu: verstehe ich diesen ersten Impuls, dass man da einfach ein bisschen genervt von ist.
Pilu: Was ich natürlich nicht verstehe, ist, dass man das dann lautstark der Welt
Pilu: mitteilt, weil die Welt kann nichts dafür, wenn du dich genervt fühlst.
Pilu: Aber ich verstehe halt diesen Impuls.
Fuzzy: Ja, also genau, den grundsätzlichen Impuls kann ich nachvollziehen,
Fuzzy: weil ich musste dann auch mich anstellen, um in den Kurs reinzukommen und dann
Fuzzy: musste ich mir so einen Platz suchen und das war ein bisschen enger als sonst.
Fuzzy: Und ich verstehe, dass das also ein bisschen von dem eigenen Komfort ein bisschen
Fuzzy: was wegnimmt, aber das ist auch wie bei allen Sachen, Das kommen ja Leute dazu,
Fuzzy: die vielleicht, also die sich da ja auch sein dürfen und sich da entfalten können
Fuzzy: sollen und mitmachen können sollen. Und dann rutscht man halt ein bisschen zusammen.
Fuzzy: Aber ich hatte so eine, ich habe so eine Theorie, warum das dann aber so zum
Fuzzy: Beispiel in dieser Nachbargruppe dann so lautstark diskutiert worden ist.
Fuzzy: Vielleicht ist das auch so ein soziales Ding, dass die Leute,
Fuzzy: die da quasi einfach sind,
Fuzzy: Und da schon so, ja, sich also quasi irgendwie, das ist ihr Ort quasi so fühlen,
Fuzzy: dass sie dann auch gemeinsam sich über die Neuen aufregen, um so eine soziale
Fuzzy: Funktion des Zusammenhalts zu haben.
Fuzzy: Also ich versuche hier aber Gründe zu finden, dass sie halt dann so quasi so
Fuzzy: ihr gemeinsames Gefühl zusammendiskutiert haben und hat man sich gegenseitig
Fuzzy: bestärkt und dabei vergessen, dass man selber mal eine dieser Personen war.
Fuzzy: und dass einige der Personen, die da jetzt neu sind, irgendwann auch vielleicht zu der Gruppe gehören.
Fuzzy: Ich finde, das ist so ein Klein- und Phänomen, dass es natürlich auch ein Größer gibt.
Fuzzy: Und mich regt es so auf, wenn Leute sich dann da so drüber echauffieren,
Fuzzy: anstatt einfach nur zu sagen, ja gut, dann rutschen wir halt zusammen.
Caleb: Ja, also das Ding ist, ich finde es auch grundsätzlich nicht schlimm,
Caleb: dass man sich darüber aufregt, aber ich finde, der Rahmen sollte schon klar sein.
Caleb: Also, dass man das eben nicht neben, also mitten im Raum vor,
Caleb: also es war jetzt in dem Szenario, ja direkt vor dem Kursraum,
Caleb: wo schon die Leute gewartet haben, also wo halt quasi die in Anführungszeichen
Caleb: betroffenen Leute, die eben jetzt, keine Ahnung, wegen Neujahr oder so da waren
Caleb: und sich gedacht haben, komm, ich versuche es mal,
Caleb: dass die das einfach mitkriegen.
Caleb: Es ist ja okay, wir beschweren uns alle mal, dass man das vielleicht dann im
Caleb: privaten Rahmen macht, das ist ja völlig in Ordnung.
Caleb: Aber das so dann in dieser großen Gruppe zu machen, wo das dann eben die anderen
Caleb: Leute auch mitbekommen, das finde ich nicht in Ordnung.
Caleb: Und mir ist es auch aufgefallen auf Social Media, das ist quasi immer wieder
Caleb: zu Neujahr, sehe ich so Videos,
Caleb: die sich darüber lustig machen, dass wenn man am 1.
Caleb: Januar ins Fitnessstudio kommt und dann ganz viele Leute da sind,
Caleb: die irgendwas machen, was sie nicht tun sollen, also die Geräte quasi falsch benutzen.
Fuzzy: Oder Videos von den Leuten?
Caleb: Nee, also das sind dann schon sie selbst, die das quasi parodieren.
Caleb: Natürlich, also super überspitzt dargestellt.
Caleb: Und ich mir denke, ja, Leute, genau das ist der Grund, warum andere Leute sich da nicht reintrauen.
Caleb: Obwohl das halt einfach nicht so ein Ort sein sollte, wovor man Angst haben muss.
Fuzzy: Ja, das finde ich halt auch. Also ich finde halt gerade diese Personen,
Fuzzy: die da jetzt neu sind und sich das vorgenommen haben,
Fuzzy: erstens mutig, also sich das wirklich, wie du gesagt hast, wenn du das noch
Fuzzy: nie gemacht hast, dann ist es ja sowieso dann schon mal eine schwierige Sache
Fuzzy: und halt irgendwie auch toll und ich finde, die sollte man doch irgendwie willkommen
Fuzzy: heißen und mit denen zusammen,
Fuzzy: Also eher den Leuten helfen oder denen zeigen, wie das dann funktioniert und
Fuzzy: dass man sich jetzt halt anstellen muss.
Fuzzy: Das ist doch irgendwie so ein bisschen, ach Gott, da sind wir wieder beim Thema
Fuzzy: Willkommenskultur. Also, ah, aber ja, ja, das ist irgendwie...
Caleb: Aber ich finde auch das, was du, sorry, ich wollte dir gerade gar nicht ins
Caleb: Wort fallen, ich dachte, du warst fertig.
Fuzzy: Ich bin fertig.
Caleb: Ich wollte nun auch noch sagen, das, was du meintest mit ich,
Caleb: dass das eher so wahrscheinlich so eine Gruppendynamik geworden ist.
Caleb: Das Gefühl hatte ich auch, die haben ja auch gesagt, dass sie sich regelmäßig
Caleb: treffen, also es klang aus dem Gesprächskontext so, dass sie da regelmäßig zusammen hingehen.
Caleb: und ich glaube, die haben sich gegenseitig so ein bisschen reingepusht und dann
Caleb: war es halt so, ja, dieses Gemeinschaftsgefühl.
Caleb: Es ist schwierig.
Fuzzy: Ja, und ich hatte ja nur den Anfang gehört, also ich habe ja gar nicht gehört,
Fuzzy: dass sie da noch weitergemacht haben.
Fuzzy: Ich frage mich dann, ab welchem Moment wäre ich da mal reingesprungen?
Fuzzy: Hätte ich mal gesagt, sie sollen mal ruhig sein.
Fuzzy: Aber genau, ich weiß auch nicht. Es ist schon eine merkwürdige Nummer.
Fuzzy: Aber gut, vielleicht ist es eben tatsächlich sowas. Vielleicht sind wir,
Fuzzy: pass auf, in drei Jahren auch so drauf. Dann müssen wir uns jetzt gegenseitig
Fuzzy: aber Bescheid sagen. Das wäre gut.
Fuzzy: Sag Bescheid. Wenn wir so anfangen, müssen wir aufhören.
Caleb: Neue Folge. Boah, also heute im Fitnessstudio waren so viele neue Menschen da. Das geht ja gar nicht.
Fuzzy: So nervig. Und die haben keine Ahnung, was die tun. Nee, genau.
Fuzzy: Also so will ich nicht werden. Das war ein Beispiel dafür, wie ich nicht werden will.
Fuzzy: Und jetzt gleichzeitig ist das, finde ich es aber halt auch blöd,
Fuzzy: mich darüber aufzuregen, dass die sich so aufregen, weil ich eben denke,
Fuzzy: das hat wahrscheinlich eine gewisse Funktion für die.
Fuzzy: Aber ich denke halt genau, wie du gesagt hast, nicht vor den Leuten.
Fuzzy: So, Punkt. Das geht einfach gar nicht. Und auch nicht dann unfreundlich sein
Fuzzy: und nicht irgendwie die Leute nicht da willkommen heißen und ihnen helfen, wenn sie Fragen haben.
Fuzzy: Das war mein Thema. Ich habe überhaupt nicht mehr zu sagen. Ich wollte einfach
Fuzzy: nur mich über Leute aufregen, die sich über Leute aufregen.
Pilu: Ja, nice.
Pilu: Dann können wir ja direkt zum nächsten Thema switchen, was dieses Mal wieder
Pilu: von mir bedient werden darf.
Pilu: Du hattest jetzt schon ein etwas kleineres Thema. Ich habe heute auch ein etwas
Pilu: kleineres Thema, denn ich versuche es mal zu beschreiben, wie ich da hingekommen bin.
Pilu: Ich war mal wieder am TikTok doomscrollen und habe dann ein Video gesehen und
Pilu: hatte dann während des Guckens des Videos einen kleinen Geistesblitz darüber.
Pilu: rüber und wollte diesen Geistesblitz vor allem mit euch teilen,
Pilu: beziehungsweise vermutlich hat die Welt diesen Geistesblitz schon vor Jahrzehnten,
Pilu: okay, vor Jahren, nicht Jahrzehnten selber schon gehabt und ich könnte einfach
Pilu: nur hinterher gekommen und habe das jetzt erst gecheckt
Pilu: und dann könnt ihr mir sagen, dass ihr jetzt alles schon längst wusstet,
Pilu: aber für mich war das eine Revelation.
Caleb: Okay, jetzt bin ich gespannt.
Fuzzy: Ich bin auch mega gespannt jetzt.
Pilu: Ja, ich habe nämlich eine These aufgestellt.
Fuzzy: Wow, wow, wow, da kommt das Studium durch.
Pilu: Ja, voll.
Pilu: Ich habe das sogar runtergeschrieben. Ich saß auf dem Klo mit TikTok und war
Pilu: so, oh, ich muss das jetzt schnell aufschreiben.
Caleb: Auf Klopapier.
Pilu: Nein, auf dem Handy. Ich habe kein Papier auf dem Klo.
Caleb: Okay, aber ich fand den Gedanken schön so, hallo, man bringe mir einen Stift?
Fuzzy: Und Papier.
Caleb: Nee, auf das Klopapier dann panisch schreiben.
Caleb: Ich muss den Gedanken festhalten.
Fuzzy: Ja.
Pilu: Also hin und wieder mache ich das ja tatsächlich mal so, wenn ich so gefühlten,
Pilu: klugen Gedanken habe, so alle
Pilu: fünf Jahre, dann versuche ich ihn aufzuschreiben, um nichts zu vergessen.
Fuzzy: Alle fünf Jahre? Jetzt stell mal dein Licht nicht unter den Scheffel.
Pilu: Ja, also kluge Gedanken, die ich aufschreiben möchte, weil ich denke,
Pilu: dass sie aufschreibtwürdig sind.
Pilu: Weil du selber denkst,
Pilu: dass sie klug sind.
Pilu: Nee,
Pilu: es ging tatsächlich, wir reden ja auch öfters mal wieder über so Online-Kommunikation
Pilu: und dass verschiedene Menschen verschiedene Sachen anders wahrnehmen.
Pilu: So den Punkt am Ende vom Satz zum Beispiel oder auch den Daumen nach oben.
Pilu: Dass manche Menschen den ja eher so, also wenn man einfach einen Daumen nach
Pilu: oben gibt auf irgendeine Frage, dass der ja doch eher passiv-aggressiv gelesen
Pilu: wird von manchen Leuten und dass aber andere Leute den halt einfach als Zustimmung,
Pilu: als literally Daumen nach oben benutzen.
Pilu: Und also darum ging es in dem Video auch, das war einfach eine Mutter,
Pilu: die mit ihrer Tochter ein Video gemacht hat, die haben sich unterhalten darüber,
Pilu: dass die Mutter halt so war, ja, Daumen nach oben, hä, voll klar,
Pilu: ist doch ganz normal, Zustimmung.
Pilu: Und die Tochter so, boah nee, wenn du das schreibst, denke ich, du hasst mich.
Pilu: Und dann hatte ich einen Gedanken und jetzt, ich versuche den einigermaßen so
Pilu: zusammenzufassen, dass er verständlich ist.
Pilu: Wenn es nicht passt, dann sagt bitte, dass ich mich dumm ausgedrückt habe.
Pilu: Also, Daumen nach oben ist ja so eine Gestik-Sache, die in der normalen Kommunikation,
Pilu: also Gestiken, werden ja eher benutzt, wenn man aus irgendeinem Grund gerade
Pilu: keine Worte benutzen kann.
Pilu: Beispielsweise, wir sitzen so am anderen Ende von einem Fußballstadion,
Pilu: keine Ahnung, warum das mein Beispiel ist, und versuchen uns irgendwie,
Pilu: Hockey-Stadion, sorry, das ist direkt das richtige Beispiel.
Fuzzy: Oh, die Referenz habe ich jetzt auch nur ein paar verstanden. Okay, ja.
Pilu: Genau, für die Leute ist es gut. Nee, wir sind im Hockey-Stadion,
Pilu: damit wir direkt beieinander. Und deswegen machen wir sie so gestik und Mimik,
Pilu: weil das gerade mit Worten eben nicht funktioniert.
Pilu: Deswegen, da ist so eine kleine, das ist eine Hürde zwischen uns,
Pilu: die wir überwinden müssen. Und deswegen nutzen wir Gestik und Mimik.
Pilu: Und jedenfalls nicht Worte.
Pilu: Und ich denke mir jetzt, dass es halt so ein Generationen-Unterschied ist.
Pilu: Und das ist wirklich sehr allgemein,
Pilu: Also verallgemeinende Aussagen, natürlich nicht auf alle Menschen,
Pilu: aber ich denke schon einen größeren Teil, dass ältere Menschen Online-Kommunikation
Pilu: schon direkt als Hürde in der Kommunikation sehen.
Pilu: Das heißt, dass das Tippen von Worten tatsächlich eine gewisse Anstrengung ist.
Pilu: Und deswegen Daumen nach oben, also Emojis, in dem Fall so diese Abkürzung sind,
Pilu: um diese Hürde zu überwinden. Während eher jüngere Leute das Tippen von Worten nicht als Hürde sehen.
Pilu: Und deswegen, dass quasi für die so wäre, als würde man sich im Gespräch gegenüber
Pilu: sitzen und mitten im Gespräch fängt die gegenüberliegende Person einfach an,
Pilu: Daumen nach oben zu zeigen.
Pilu: Ich frage dich jetzt unfassig, schmeckt das Essen? Und stattdessen,
Pilu: dass du mir einfach sagst, ja, voll gut, das Curry schmeckt voll gut,
Pilu: machst du einfach Daumen nach oben.
Fuzzy: Wenn ich gerade einen Mund voll Curry hätte.
Pilu: Nee, nee, das wäre wieder eine Hürde.
Pilu: Einfach Mundleer, Tellerleer, alles war gut und wir reden einfach und plötzlich
Pilu: machst du einfach nur noch Daumen nach oben.
Fuzzy: Ja, kämpft schon sarkastisch irgendwie, ne?
Pilu: Und ich glaube, das ist so dieser Unterschied, dass Menschen die Online-Kommunikation
Pilu: eher als Hürde sehen, dass die das Ganze eben dann einfach so benutzen,
Pilu: um diese Hürde zu überwinden.
Caleb: Aber, jetzt komm direkt mit einem Gegending, was ist mit, auch aus der jüngeren
Caleb: Generation, die Leute, die einfach nur mit einem K antworten für okay? Okay.
Fuzzy: Immerhin getippt. Und ich habe mir auch sagen lassen, eine Daumenhochreaktion,
Fuzzy: also so eine Reaction auf eine Nachricht, jetzt auf WhatsApp oder Discord, ist okay.
Fuzzy: Daumen hoch als Nachricht ist nicht okay.
Fuzzy: Also da gibt es noch einen Unterschied. Also einfach eine Nachricht mit einem
Fuzzy: Daumen hoch zu schicken, ist das Problem, nicht eine Reaction zu machen.
Pilu: Genau, die Reaction würde ich ja mal sagen, also Reaction geht ja nur mit Emojis.
Pilu: Das heißt, da ist gar nicht so die Option, dass man was anderes hätte machen kann.
Pilu: Währenddessen eine Nachricht, alleine ja ein K.
Pilu: Also klar ist K wieder voll runtergekürzt und man hat sich nicht so viel Mühe
Pilu: gegeben, aber es ist doch irgendwie noch Sprache.
Fuzzy: Mhm, ja.
Caleb: Okay.
Fuzzy: K.
Caleb: Okay.
Fuzzy: Ja, vor allem auch dieses, also man muss
Fuzzy: sich Mühe geben oder noch was reininvestieren, ist ja auch so ein Ding.
Fuzzy: Also jetzt, dass man früher in Internetanfangszeiten hat man einfach alles klein
Fuzzy: getippt, weil das war sehr anstrengend.
Fuzzy: da weißt du, so mit Hochstelltaste und Satzanfang und sowas hat man nicht so viel gemacht.
Fuzzy: Und heute ist es quasi anstrengender, alles klein zu schreiben,
Fuzzy: weil du ständig den Autokorrektur ausschalten musst.
Fuzzy: Machen aber trotzdem manche Leute den Aufwand auf sich nehmen, sowas zu machen.
Fuzzy: Finde ich auch faszinierend. Also man schafft sich selber Hürden,
Fuzzy: weil man irgendwas investieren möchte.
Fuzzy: Aber so simple Daumen hoch Nachrichten verschicke ich persönlich tatsächlich auch gar nicht.
Caleb: Ich habe da eine Rückfrage. Wie ist das mit, wenn dann, also keine Ahnung,
Caleb: du fragst mich, und wie war das Essen?
Caleb: Und ich schreibe lecker und dann noch einen Daumen hoch, also lecker Daumen hoch.
Fuzzy: Würde ich nicht als sarkastisch lesen.
Pilu: Mhm.
Fuzzy: Ja.
Pilu: Und da ist dann wieder, das ist dann quasi nur, dann wurde ja der Effort reingemacht,
Pilu: also wurde was geschrieben, dann ist halt nicht nur der Daumen nach oben.
Pilu: und ich vermutlich lässt sich das nur auf zwei, drei von diesen Beispielen anwenden,
Pilu: aber ich fand das irgendwie so eine Revelation, drüber nachzudenken,
Pilu: dass das vielleicht der Grund ist, warum das so als passiv aggressiv wahrgenommen
Pilu: wird. Eben dieser fehlende Aufwand.
Fuzzy: Pilu, du hättest vielleicht lieber Linguistik studieren sollen.
Pilu: Boah, nee, gar keinen Bock.
Fuzzy: Ja, aber das ist genau das Thema.
Pilu: Ja, aber ich möchte ja nur alle
Pilu: fünf Jahre so einen Gedanken darüber haben und nicht alle zwei Wochen.
Fuzzy: Fair, fair. Aber ich lese ja gerade ein Buch genau über dieses Thema.
Fuzzy: Also ich lese ein Buch nochmal über dieses Thema. Und das ist von, ich glaube, 2019.
Fuzzy: Und ich habe es damals geliebt. Ich finde es auch immer noch toll.
Fuzzy: Aber genau diese Nuancen von Internetsprech mit dem Daumen hoch und sowas,
Fuzzy: die sind da noch nicht drin, weil es die damals noch nicht gab.
Fuzzy: Aber sehr wohl sowas wie, schreibt man jetzt noch LOL oder benutzt man einen
Fuzzy: Punkt am Ende von einer Nachricht, ja oder nein, oder macht man drei Pünktchen.
Fuzzy: und was die Bedeutungsunterschiede sind, je nach, nicht Generationen im Sinne
Fuzzy: von Altersgeneration, sondern wann man sich aktiv ins Internet begeben hat.
Fuzzy: Also auch wenn man alle, nicht alle 40-Jährigen sind zum selben Zeitpunkt ins Internet gegangen.
Fuzzy: Also quasi so das Internetalter, abhängig davon, wie man das interpretiert.
Fuzzy: Und ich hätte gern so ein Update von diesem Buch, weil ich liebe das Buch und
Fuzzy: ich hätte jetzt gern ein Update davon. Boah, das wäre super.
Pilu: Die drei Pünktchen, die passen tatsächlich auch in meine These mit rein, finde ich.
Pilu: Und korrigiere mich, wenn ich da falsch liege, Menschen, die die drei Pünktchen
Pilu: nicht sarkastisch benutzen, benutzen das doch quasi so als ein,
Pilu: da ist noch irgendwas, was nicht gesagt wurde.
Pilu: So ein, der Gedanke ist noch nicht ganz fertig, aber da wird noch.
Fuzzy: Ja, ich bin mir nicht ganz sicher.
Pilu: Genau.
Fuzzy: Ja, genau, ja.
Pilu: Und ich denke, das ist auch wieder so eine, da wird die Hürde des Tippens mit
Pilu: den drei Pünktchen genommen, während das sind Leute, die halt die Tippen nicht
Pilu: als Hürde wahrnehmen, diesen Gedanken halt noch fertig ausschreiben würden oder
Pilu: halt schreiben würden, aber ganz genau sicher bin ich mir da nicht,
Pilu: statt eben drei Pünktchen.
Pilu: Und dann nehmen sich die Leute halt, gehen über diese Hürde drüber,
Pilu: machen nur drei Pünktchen.
Pilu: Und ich, also ich finde, das passt.
Fuzzy: Da kann ich überhaupt null einschätzen. Ich habe mir die Pünktchen ja hart abtrainiert.
Caleb: Wie hast du sie denn verwendet? Also in welchen Kontexten?
Fuzzy: Ich weiß nicht, ob es euch auffällt, aber ich beende Sätze selten.
Fuzzy: Also meine Sätze enden manchmal so in der Mitte oder weil ich so einen Gedanken
Fuzzy: habe, der noch gar nicht so zu Ende gedacht ist.
Fuzzy: Und dann, jetzt kann ich den Satz aber nicht, also ich muss den Satz jetzt beenden hier.
Fuzzy: Genau, und dann genau für solche Momente, weil ich die im Schriftlichen auch
Fuzzy: habe, dass ich einfach so vor mich hin ramble und dann nicht genau weiß,
Fuzzy: wo der Satz überhaupt hingeht. Und dann waren da einfach Pünktchen.
Fuzzy: Und da ich das super oft mache, hatten quasi irgendwie relativ viele meiner
Fuzzy: Sätze so Pünktchen am Ende, weil ich eben keine Ahnung hatte,
Fuzzy: wo ich eigentlich damit hin wollte.
Fuzzy: das war meine Nutzung ja.
Pilu: Also ich beende das halt einfach auch gar nicht und schick es dann einfach ab,
Pilu: ach so ja, die drei Pünktchen wären für mich halt unnützer Ballast oben drauf hm.
Fuzzy: Für mich klangen Sätze aber auch immer freundlicher mit Pünktchen.
Pilu: Boah, okay.
Fuzzy: I know, I know it's a wild concept. I'm old.
Fuzzy: Okay, ich bin halt alt. Für mich sind das, sind das, waren das fröhliche,
Fuzzy: positive Zeichen. Naja.
Pilu: Aber das ist ja eben auch die Sache. Das ist ja nicht so, als würden die einzelnen
Pilu: Parteien dann wirklich sich mal darüber Gedanken machen, dass die andere Seite
Pilu: das eben anders wahrnimmt.
Pilu: Auch der Daumen nach oben wird ja auch nicht dann böse gemeint.
Pilu: Das soll ja auch nett sein. Einfach ein netter kleiner Daumen nach oben.
Fuzzy: Ja, das stimmt.
Pilu: Aber die wird einfach passiv aggressiv gelesen.
Fuzzy: Ja, das ist halt, man kann sich halt nicht, also es gibt nicht so eine Möglichkeit,
Fuzzy: wir holen mal alle Internetnutzenden zusammen und dann definieren wir jetzt
Fuzzy: mal, was das eigentlich bedeutet.
Fuzzy: Weil das so funktioniert natürlich halt Sprachentwicklung auch nicht.
Fuzzy: Und alles hat unterschiedliche Bedeutungen in unterschiedlichen Regionen der
Fuzzy: Welt, in unterschiedlichen Generationen.
Fuzzy: Das gehört einfach dazu. Oder in anderen Fan-Communities oder Communities überhaupt
Fuzzy: gibt es ja immer Insider. Sachen, die dann manchmal nach außen dringen und manchmal nicht.
Fuzzy: Ach, ihr müsst dieses Buch lesen, das ist sehr gut. Da wird das alles auch erklärt.
Pilu: Ja, schickt es gerne rein, das Buch mal bei uns, dann werde ich es lesen.
Fuzzy: Warte, ich muss es wahrscheinlich sagen, damit die Leute auch wissen, wovon ich rede, oder?
Fuzzy: Ihr müsst es euch nicht kaufen, aber wenn ihr mal die Gelegenheit habt,
Fuzzy: das zu sehen, oder vielleicht gibt es das auch in der Bibliothek zum Ausleihen,
Fuzzy: das heißt Because Internet.
Fuzzy: Also, sehr kurzer Titel, Because Internet. Und es ist sehr unterhaltsam und
Fuzzy: genau, da lernt man echt viel.
Fuzzy: Das hat meine Liebe für Linguistik gesteigert. Falls ich nochmal was studieren
Fuzzy: wollen würde, dann würde ich
Fuzzy: entweder, pass auf, Bachelor in Linguistik machen oder in Gender Studies.
Fuzzy: Das wären meine zwei Entscheidungsmöglichkeiten. Ich möchte nicht nochmal studieren. Keine Panik.
Pilu: Warum Panik? Wenn du studieren wollen würdest, dann...
Fuzzy: Ihr würdet mich supporten, nochmal so mit Pompons und so.
Pilu: Natürlich, du würdest auch eine Schultüte bekommen von uns.
Fuzzy: Okay. Ich denke mal drüber nach. Allein für die Schultüte...
Fuzzy: Okay.
Pilu: Ja, nee, genau, aber das war es tatsächlich auch schon.
Pilu: Ich hatte diesen Gedanken und wollte den mit euch teilen und gucken,
Pilu: ob er entweder so als ja, natürlich, oder direkt in der Luft zerrissen wird.
Pilu: Aber beides ist nicht passiert.
Fuzzy: Genau, er macht Sinn.
Pilu: Vermutlich könnte man ihn noch weiter ausarbeiten. Aber dafür studiere ich eben
Pilu: nicht Linguistik, um das nicht tun zu müssen.
Fuzzy: Ja.
Pilu: Nur ich habe hier diese zwei Sätze in meinem Handy drin stehen.
Pilu: und die Notiz kann ich jetzt gut zumachen und muss da nicht weiter drüber nachdenken.
Fuzzy: Genau, du hast sie jetzt in die Welt getragen. Vielleicht hört ja jemand zu,
Fuzzy: der die Linguistik studiert oder kann und denkt sich dazu jetzt eine passende
Fuzzy: Forschungsfrage aus und macht ein Forschungsprojekt draus. Das wäre super interessant.
Pilu: Ja, bitte. Und dann bitte auch diesen Podcast zitieren als irgendeine Ursache für irgendwas.
Fuzzy: Sind wir zitiert? Ich habe hier eine DOI.
Pilu: Oh Gott, sind wir Ablieferungspflicht. Das hatten wir schon.
Fuzzy: Wir ignorieren das einfach. Wir haben das vergessen.
Pilu: Spaß, natürlich machen wir alles richtig.
Fuzzy: Alles total. Wir haben auch Lizenzen vergeben für unseren Inhalt nicht. Okay.
Pilu: Please don't sue us.
Fuzzy: Das wäre nett. Okay, cool.
Fuzzy: Ich fand es einen schönen Gedanken. Und er passt so schön zu dem Buch,
Fuzzy: das ich gerade lese. Es ist ein super Zufall. Mag ich.
Pilu: Ja, wunderbar.
Fuzzy: Genau. Okay, dann können wir ja zum Ca rübergehen.
Caleb: Hallo, ich bin das Ca. Das habe ich heute schon mal irgendwie so gesagt.
Fuzzy: Ich glaube schon.
Caleb: Nee, ich habe gesagt, ich bin Caleb. Naja, aber ich bin auch Ca. Genau,
Caleb: ich habe auch nur ein recht kleines Thema.
Caleb: Und zwar geht das ein bisschen darauf basierend, dass ich zwischen den Jahren
Caleb: bei Fuzzy war und Fuzzy geholfen habe, ein bisschen aufzuräumen.
Caleb: Und da haben wir was getan, nämlich dein Bücherregal aufgeräumt und neu sortiert.
Fuzzy: Und ausgemistet, wir haben Bücher weggetan.
Caleb: Und ausgemistet, ja. und du machst etwas nicht, was ich mache.
Caleb: Und das hat mir auch wieder gezeigt, wir kommen ja alle aus dem Bibliothekskontext,
Caleb: dass natürlich nicht alle Menschen auf dieser Welt so obsessed damit sind,
Caleb: die Bücher in einer bestimmten Sortierung zu haben.
Caleb: Und ich meine, ich weiß jetzt, wie es bei dir, Fuzzy, ist. Ich weiß natürlich, wie es bei mir ist.
Caleb: Ich bin mir gar nicht ganz sicher, wie es bei Pilu ist, aber ich wollte einmal
Caleb: über Buchsortierungen reden.
Fuzzy: In privaten Sammlungen.
Caleb: Genau, wichtig in privaten, nicht da, wo wir arbeiten oder in irgendwelchen
Caleb: Einrichtungen, sondern bei uns privat zu Hause.
Caleb: Und ich fange einfach mal an. Bei mir ist es eigentlich recht simpel,
Caleb: weil es eben sehr nah an die bibliothekarische Arbeit rankommt.
Caleb: einmal getrennt deutschsprachig und englischsprachig und also genau,
Caleb: die stehen getrennt und die dann aber jeweils nach Nachnamen des Autoren der Autoren,
Caleb: mit einer Ausnahme mein aktueller Lieblingsautor hat einen eigenen Bereich,
Caleb: weil ich davon auch einfach sehr viele Bücher habe,
Caleb: genau.
Fuzzy: So eine Sonderausstellung?
Caleb: Genau, so eine kleine Sonderausstellung. Und dann...
Caleb: Das Ding ist, okay, das ist nicht ganz konsequent, aber ich habe die Bücher,
Caleb: die ich fürs Studium angeschafft habe, die haben einen kleinen eigenen Bereich.
Caleb: Also theoretisch könnte man sagen Sachbücher, aber ich habe nicht,
Caleb: also es sind halt die anderen Sachbücher, sind nicht mit dabei.
Caleb: Also es sind wirklich nur die, die ich fürs Studium angeschafft habe.
Caleb: Genau, deswegen kann ich nicht konsequent sagen, das ist der Sachbuchbereich.
Caleb: sondern nur die Studiumsbücher.
Caleb: Genau, aber sonst ganz langweilig, Nachname von den AutorInnen und eben sonst Deutsch-Englisch.
Caleb: Dann würde ich einfach mal Fuzzy übergeben.
Caleb: Teil doch mal kurz, wie du das machst.
Fuzzy: Wenn man mir jetzt meinen Abschluss aberkennt.
Fuzzy: Also, okay. Ich tue ja in meiner Freizeit und in privaten Dinge anders,
Fuzzy: als ich sie beruflich mache, aus Gründen des Rebellions-Dings.
Fuzzy: Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen.
Fuzzy: Wenn man sie sagt, ist es dann auch passiv. Ach, egal.
Fuzzy: Ja, und deswegen sind bei mir Bücher grob nach Inhalt und oder Genre sortiert.
Fuzzy: Also ich habe eine Ecke für Graphic Novels.
Fuzzy: Ich habe eine Ecke für Bücher für die Arbeit. Ich habe eine Ecke für ...
Fuzzy: Feministische und, das ist ein bisschen, also für Sachbücher,
Fuzzy: die sich rund um Feminismus, Diskriminierung und so weiter drehen.
Fuzzy: Ich habe eine besondere Ecke für eine meiner LieblingsautorInnen und dann habe,
Fuzzy: oder sogar zwei Ecken dafür, und dann habe ich noch so Sachbücher,
Fuzzy: die sich um das Thema Queer drehen.
Fuzzy: Ich gucke mich gerade hier so um und was da noch so und alte Studiumsbücher
Fuzzy: habe ich auch, aber das ist jetzt alte Studium, wäre dann Meteorologie in dem Fall und Romane.
Fuzzy: Also Romane sind bei mir alles zusammen, egal ob die jetzt queer sind.
Fuzzy: Und da ist nichts nach Sprache separiert. Es ist nichts nach.
Fuzzy: Striktem Genre sortiert. Und jetzt kommt der krasse Teil in diesen Ecken,
Fuzzy: also es sind einzelne Regalböden oder einzelne Regalfächer.
Fuzzy: ist nichts sortiert. Die sind einfach random reingeworfen.
Fuzzy: Also sie stehen natürlich alle aufrecht und dicht beieinander,
Fuzzy: aber sie haben keine Sortierung, weder nach Autor, noch nach Titel,
Fuzzy: noch nach Thema, noch nach Größe, noch nach Farbe, sondern das ist einfach Chaos.
Fuzzy: Und wehe, jetzt erkennt mir jemand meinen Titel ab.
Fuzzy: Ja, genau, also das ist meine Sortierung in Anführungszeichen.
Fuzzy: In der Ecke von meiner Lieblingsautor, von einer meiner Lieblingsautorin,
Fuzzy: Da stehen die Sachen zumindest in der Serie chronologisch. Das war's.
Fuzzy: Ansonsten gibt es innen drin keine Sortierung.
Fuzzy: Aber ich habe, ja, es ist handelbar. Okay. Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht
Fuzzy: geschockt. Oder Pilu habe ich nicht geschockt.
Fuzzy: Caleb war so, wie soll ich sortieren? Und ich so einfach rein. Und Caleb war so, was?
Pilu: Aber wohin rein? Sag mir doch, wo ich dieses Buch hinstellen soll.
Fuzzy: Ja, da habe ich gesagt, genau da, einfach in das Fach. Aber wo denn, in das einfach rein?
Pilu: Vor oder nach das andere Buch.
Fuzzy: Einfach rein. Ja, das war ganz schön.
Caleb: Vor allem, ich hätte es ja auch für dich getan. So, ja, ich kann das ja noch.
Caleb: Ich kann das doch noch Autorin sortieren für dich.
Fuzzy: Nicht merken. Ich kann mir Buchrücken merken.
Caleb: Aber dann kann ich das doch für dich machen.
Fuzzy: Aber das hätte keinen Mehrwert für mich gehabt.
Caleb: Aber für mich.
Fuzzy: Dafür, damit du nachts besser schlafen kannst, weil mir die Bücher sortiert sind. Okay.
Fuzzy: Ja, also ja, das ist meine Ecke.
Fuzzy: Ich habe auch noch eine klitzekleine Ecke mit Büchern, in die Fuzzy reingekritzelt
Fuzzy: hat. Die sind so als ich noch Theater gespielt habe.
Fuzzy: oder als ich in der Schule Bücher gelesen habe, wo ich ganz viel in diese Bücher
Fuzzy: reingeschrieben habe als Notizen.
Fuzzy: Das ist so eine Spezialecke. Da ist alles durcheinander. Zum Beispiel habe ich
Fuzzy: so eine Ausgabe von Der Name der Rose.
Fuzzy: Das Buch haben wir gelesen, der Oberstufe. Und ich habe auf jeder Seite oben
Fuzzy: reingeschrieben, worum es auf der Seite geht, damit ich sie beim Durchblättern
Fuzzy: weiß, wo ich bin. Das ist ein sehr dickes Buch.
Fuzzy: Das habe ich aufgehoben, weil es einfach eine wilde Erinnerung ist.
Fuzzy: Ich finde nämlich, Bücher werden wertvoller, wenn man in sie reinschreibt.
Fuzzy: Aber auch das, wie gesagt, haben wir schon drüber gesprochen,
Fuzzy: und ist ja kontrovers. So Pilu.
Fuzzy: Wie ist es bei dir?
Pilu: Ich sitze hier ganz still und heimlich, weil also gefühlt ist so das Level der
Pilu: Sortierung geht jetzt nach Erzählungen weiter runter, Caleb komplett sortiert.
Pilu: Du hast so ein bisschen Oberthemen, aber in sich drin halt dann keine Sortierung.
Fuzzy: Chaos, ja.
Pilu: Und ich sitze hier so und gucke auf mein Bücherregal. Ich mache das nach,
Pilu: also ich habe die Alice Oseman-Sachen, mit denen habe ich angefangen.
Pilu: Die habe ich sortiert, richtig nacheinander und danach habe ich einfach alle
Pilu: Bücher in der Reihenfolge, in der ich sie bekommen habe.
Fuzzy: Du hast nach Numerus Curens aufgestellt?
Pilu: Ja, ich kann kein Latein.
Fuzzy: Ich hatte kein Latein. Ich bin die Einzige, die keinen Latein hatte und sage Numerus Curens.
Fuzzy: Das ist einfach der Eingangsnummer in die Bibliothek, wenn du einfach hinten
Fuzzy: dran stellst. Also einfach nach Eingangsnummer.
Fuzzy: Das ist das erste Buch, das zweite Buch, das dritte. Das hast du gemacht? Krass.
Fuzzy: Das mag ich. Und Alice Oseman ist auch meine Ecke. Mit der Lieblingsautorin.
Pilu: I mean, das würde sich falsch anfühlen. die Sache nicht zusammenstehen zu haben.
Fuzzy: Vor allem, weil ich mehrere Ausgaben von demselben Buch habe. Caleb weiß Bescheid.
Pilu: Nee, weil ansonsten, also ich habe noch, wenn es Prequel oder Sequel von einem
Pilu: Buch gab, dann habe ich die da noch reingeschoben.
Fuzzy: Ah, ja, das verstehe ich.
Fuzzy: Ja.
Pilu: Aber ansonsten halt wirklich in der Reihenfolge, wo ich es angeschafft habe,
Pilu: weil ich nie Lust hatte, da noch groß umzusortieren.
Pilu: Also ich habe eh nicht so viele gedruckte Bücher und die Bücher,
Pilu: die ich gedruckt habe, sind halt meistens auch Buchclub. und da fand ich es
Pilu: irgendwie auch schön, so diese zeitliche Reihenfolge von Buch-Club-Büchern zu haben.
Fuzzy: Ja, total, das kann ich super nachvollziehen und das ist ja sortiert,
Fuzzy: es ist halt nur nach Eingang sortiert.
Fuzzy: Wie gesagt, Bibliotheken stellen dann auch auf. Die DNB macht das auch,
Fuzzy: die Deutsche Nationalbibliothek. Aber ja?
Caleb: Ich habe eine Frage, Pilu. Ähm...
Caleb: Also du hattest einfach nicht die Zeit, Motivation, das zu sortieren.
Caleb: Und du ziehst ja jetzt demnächst um.
Caleb: Ich habe zwei Fragen.
Fuzzy: Darf ich dein Bücherregal sortieren?
Caleb: Ich habe eine Frage und ein Angebot.
Pilu: Und ich dachte, eine Drohung.
Fuzzy: Ich habe ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst.
Caleb: Nein, meine Frage ist, was machst du, wenn du umziehst?
Caleb: Also hängst du quasi an der Reihenfolge, die du jetzt hast, also dieses Nach-Eingangs-Datum quasi?
Caleb: Oder ist das einfach so, wie es geworden ist und nach dem Umzug ist das egal?
Caleb: Oder achtest du darauf, dass du es wieder so hinstellst?
Fuzzy: Ja, das ist eine gute Frage.
Pilu: Also ich mag, wie es jetzt aussieht, aber ich glaube, mein Herz hängt nicht dran.
Pilu: Vor allen Dingen, weil wenn ich es in Kisten einräume, müsste ich vorher ein
Pilu: Foto davon machen, weil ich es mir nicht merken könnte. Weil ich ja keine Signature...
Fuzzy: Du hast keine Signaturschildchen auf deinen Büchern. Ja, ich weiß, schrecklich.
Pilu: Was für eine schlechte Bibliothek ich hier eigentlich habe. Gemein.
Pilu: Aber ich habe auch, also ich glaube, ich möchte das gar nicht sortiert haben.
Caleb: Weil du es nicht machen möchtest?
Pilu: Nee, weil ich es nicht möchte.
Caleb: Okay.
Pilu: Ich mag das unsortiert.
Caleb: Dann habe ich kein Angebot für dich.
Fuzzy: Das mag ich. Das ist mein Level von Revoluzzer sein. Genau mein Level.
Fuzzy: Nein, ich möchte das nicht bei mir im Privaten auch noch sortieren. Let it be chaos.
Pilu: Ich meine, bei anderen Leuten, ich finde das immer ganz nett mal zu sehen,
Pilu: wenn der so nach Farben zum Beispiel sortiert ist und man halt irgendwie so
Pilu: eine gewisse Sortierung erkennen kann.
Pilu: Das mag ich bei anderen voll gerne, aber ich mag mein Chaos.
Fuzzy: Wobei nach Farbe sortieren finde ich eigentlich optisch gar nicht so schön,
Fuzzy: muss ich zugeben. Ich mag,
Fuzzy: Bücher bunt farbig sind und Chaos reinbringen in den Raum, weil sie so stehen
Fuzzy: und unterschiedlich farbig sind, aber ich kann auch verstehen,
Fuzzy: wenn Leute sagen, ich will es farblich sortieren.
Fuzzy: Was ich nicht verstehen kann, ist Leute, die die Bücher rumdrehen und dann die
Fuzzy: Buchseiten nach vorne stellen. What?
Pilu: Das machen Leute? Das klingt illegal.
Fuzzy: Also mit Farbschnitten mag es ja Sinn haben, optisch, aber ansonsten,
Fuzzy: ja, manche mögen es auch ästhetisch, weil es halt eben dann eine Farbwand ist, also alles aus Papier.
Caleb: Ach, aus ästhetischen Gründen. Ich habe das mitbekommen aus Gründen von Sortieren
Caleb: schon gelesen und nicht gelesen.
Fuzzy: Ah, wow.
Caleb: Aber aus ästhetischen Gründen habe ich das noch nicht mitbekommen.
Fuzzy: Jetzt habe ich aber noch eine Frage. Pilu, du hast nicht so viele Bücher, ne?
Fuzzy: Du hast gesagt, du warst überschaubar. Caleb, du hast schon ein paar mehr.
Fuzzy: Ich habe noch ein paar mehr.
Fuzzy: Es ist mir jetzt total peinlich, aber es ist mir schon passiert,
Fuzzy: dass ich ein Buch hatte und ich habe es mir noch mal gekauft,
Fuzzy: weil ich vergessen hatte, dass ich es schon hatte.
Fuzzy: Gut, anderes Format, also digital und gedruckt.
Fuzzy: Aber ich war dann so, oh Mann, ich habe vergessen, dass ich das Buch schon besitze.
Fuzzy: Ich habe es schon vor zwei Jahren gekauft, weil ich es lesen wollte und habe
Fuzzy: es aber vergessen, dass ich es hatte und jetzt will ich es lesen und dann habe ich es mir geholt.
Fuzzy: Wie, also habt ihr da, also habt ihr irgendwo eine Liste von den Büchern, die ihr habt?
Fuzzy: Habt ihr da irgendwie so eine kleine Datenbank oder wie macht ihr das?
Fuzzy: Nein, gar nicht, oder?
Caleb: Ich habe nichts, also ich habe es einigermaßen im Kopf.
Caleb: Ich wollte, das klingt dumm, ich wollte meine Bücher schon immer mal wirklich katalogisieren.
Fuzzy: Oh ja.
Caleb: Habe es aber noch nicht getan.
Pilu: Wir wollten ja auch mal so einen gemeinsamen Katalog von all unseren Büchern
Pilu: haben. Da war mal so ein Projekt, ich erinnere mich, ganz dunkel.
Fuzzy: Ich mich auch. Das war eine Idee. Aber ich habe jetzt aufgrund dieses Ereignisses,
Fuzzy: dass ich das Buch zweimal habe, unabsichtlich.
Fuzzy: Es ist ja nicht so, als wäre es ein besonders tolles Buch. Jetzt habe ich es
Fuzzy: einfach zweimal weitergegeben.
Fuzzy: Aber habe ich jetzt tatsächlich beschlossen, zumindest in unserer Reading-Tracking-App,
Fuzzy: die Bücher einzutragen.
Fuzzy: Und als owned, also gehört mir, besitze ich, einzutragen.
Fuzzy: Weil dann fällt mir auf, wenn ich danach suche, wenn ich es lesen will, ah, das habe ich schon.
Fuzzy: Aber jetzt muss ich natürlich alle gedruckten Bücher, die hier stehen,
Fuzzy: da auch noch reinbringen. Bisher habe ich das nur bei den Hörbüchern gemacht.
Fuzzy: Und das war schon Stunden Arbeit.
Fuzzy: Jetzt denke ich darüber nach, ob ich wirklich diesen Aufwand investieren möchte,
Fuzzy: das auch noch für die gedruckten Bücher zu machen.
Fuzzy: Ja, I don't know, weiß ich noch nicht. Aber genau, deswegen dachte ich gerade,
Fuzzy: ich frage mal, ob ihr das macht.
Fuzzy: Aber wenn ihr das auch nicht macht, könnt ihr da auch nichts sagen.
Caleb: Das ist mir auch noch nie passiert, um ehrlich zu sein. Ich weiß nicht, ich beschiege nur dir.
Pilu: Äh, nicht unabsichtlich.
Fuzzy: Ja, absichtlich habe ich auch Bücher öfter gekauft.
Caleb: Moment, doch, ich erinnere mich. Ich erinnere mich an eine Situation,
Caleb: da ging es um Buchclub-Buch, da habe ich gefragt, ob ich das für euch mitbestellen
Caleb: soll, weil es gab einfach ein Angebot, dass man, wenn man mehrere englischsprachige
Caleb: Bücher kauft, dass es dann Rabatt gibt.
Caleb: Und dann habe ich euch gefragt, hey, ich will das neue Buchclub-Buch bestellen,
Caleb: soll ich euch auch eins mitbestellen? Und da hattest du ja gesagt und hast du
Caleb: vergessen, dass du mir ja gesagt hast und hast es dir noch mal bestellt.
Pilu: Stimmt, ja, das habe ich schon wieder verdrängt, weil es mir so peinlich war,
Pilu: dass ich das vergessen hatte.
Pilu: Ja, ich habe das natürlich auch einfach weiter verschenkt, meine extra Ausgabe.
Fuzzy: Ja, ich meine, das geht, also bei Hörbüchern ist es schlimmer.
Fuzzy: Ich habe ja Plattformen gewechselt, da muss ich jetzt halt immer gucken, ne?
Fuzzy: Das eine habe ich bei der alten Plattform und da muss ich aber dran denken,
Fuzzy: dass ich es nicht auf der neuen, also nicht habe, ich muss wieder zur alten gehen.
Fuzzy: Vielleicht brauchen wir doch irgendwie wirklich einen Katalog.
Caleb: Ich finde die Idee immer noch richtig gut. Ich habe die Idee ja auch aufgebracht damals.
Fuzzy: Aber es gibt dann keine Klassifikation, nach der ich es aufstelle.
Fuzzy: Das bleibt Chaos. Gibt da vielleicht die Kategorie?
Caleb: Du musst es ja nicht bei dir dann umstellen.
Fuzzy: Aber Aber wir stellen das auf.
Caleb: Nein, nein, nein. Wir sollten das schon einigermaßen einheitlich machen.
Caleb: Aber das ist ein anderes Thema.
Fuzzy: Ich mag es. Okay. Ja, das ist halt echt,
Fuzzy: ein Thema, wenn man doch zu viele Bücher hat, dann wird es irgendwann gefährlich,
Fuzzy: dass man vielleicht vergisst, welches man hat oder nicht.
Fuzzy: Offensichtlich geht es auch schon bei kleineren Mengen. Aber ja, nun.
Fuzzy: Und ja, sehr gut. Das war, glaube ich, auch schon alles.
Pilu: Beziehungsweise bist du zufrieden jetzt mit deinem Thema, Caleb?
Pilu: Möchtest du von uns alles gehört, was du hören wolltest?
Fuzzy: Genau, willst du noch mehr?
Caleb: Ja, ich habe alles gehört, was ich hören wollte. Das klang jetzt irgendwie wie eine Drohung.
Pilu: Ja, also du hast nicht gehört, dass du meine Bücher sortieren darfst,
Pilu: also doch nicht alles, was du hören wolltest?
Caleb: Nein, nein, nein. Das habe ich ja nie angeboten.
Caleb: Du weißt, dass ich es anbieten wollte.
Caleb: Aber ich habe es nie getan, was ich herausgefunden habe. Weil das Ding ist,
Caleb: also ich hätte das natürlich gerne für dich gemacht, aber wenn du das gar nicht
Caleb: möchtest, dann möchte ich es auch nicht.
Pilu: Das wäre auch sehr witzig, wenn du es machen wollen würdest,
Pilu: auch wenn ich es nicht möchte. Also so gegen meinen Willen. Einfach so nachts mal
Pilu: einbrechen und meine Bücher sortieren.
Caleb: Oh, uff, nee.
Pilu: Dann so eine Calling-Karte hinterlassen mit You got sortiert.
Caleb: Nein, ich komme damit klar, dass ihr eure Bücher nicht sortiert,
Caleb: beziehungsweise anders, weil es hat ja eine Sortierung in dem Sinne.
Pilu: Dass ihr eure Bücher falsch sortiert.
Caleb: Ich bin okay damit, dass ihr alles falsch macht, ja. Nein, das ist ja in Ordnung
Caleb: für mich, aber ich mache, also das klingt jetzt vielleicht komisch, aber ich mache es gerne.
Caleb: als ich umgezogen bin, weil das Ding ist, in meiner Studiowohnung,
Caleb: wo ich ja vor hier gewohnt habe, hatte ich eben nicht viel Platz.
Caleb: Das heißt, ich habe noch was, ich habe was ganz, ganz Wildes auch getan.
Caleb: Ich habe Bücher, die ich gelesen habe, zu einem Freund gebracht,
Caleb: der deutlich mehr Platz hat als ich, weil in meiner Wohnung nicht genug Platz war für alle Bücher.
Caleb: Deswegen habe ich die gelesenen immer ausquartiert. Und die muss ich auch bald
Caleb: mal abholen, weil die sind immer noch nicht wieder bei mir, sondern stehen immer noch bei ihm rum.
Caleb: Also ich habe eigentlich doppelt so viele Bücher, als die, die gerade im Regal stehen.
Fuzzy: Ach so macht man das.
Caleb: Genau, die hole ich demnächst mal ab.
Caleb: Und da hatte ich auch keine so strenge Sortierung.
Caleb: Also, was heißt streng.
Caleb: Nicht so konsequent wie jetzt.
Caleb: Weil Platz hat es nicht zugelassen. Und dann habe ich aber meine Kisten gepackt.
Caleb: Und als ich hier eingezogen bin und dann die ersten Bücherregale auch standen, dann, ich fand es cool.
Caleb: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die da einzuordnen.
Fuzzy: Ja, also das Einordnen macht mir auch Spaß, aber nicht bei meinen eigenen.
Caleb: Also, falls du jemals möchtest, dass sie anders sortiert werden.
Caleb: Dann kenne ich da jemanden.
Fuzzy: Genau, ich schreibe ihn dann.
Fuzzy: Aber ich finde es faszinierend. Ich mag, dass wir alles anders machen und alle
Fuzzy: unterschiedliche Mengen an Büchern haben.
Fuzzy: Und dass Caleb halt einfach sogar eine Zweigstelle hat.
Caleb: Aber die wird jetzt abgeschafft.
Fuzzy: Ach, du machst jetzt ein einschichtiges Bibliothekssystem. Ohne Zweigstellen.
Caleb: Die ist zu weit weg.
Pilu: Ja, Budgetkürzung haben es nicht zugelassen, zwei Zweigstellen offen zu halten.
Fuzzy: Ja, es gibt nur die Zentralbibliothek jetzt. Cool. Ach, das war eine schöne Frage.
Fuzzy: Sehr gut. Ja, dann könnten wir jetzt einfach wieder an Caleb abgeben.
Caleb: Ja, Hexcode. Ja, das Ding hier ist, ich habe mich ein bisschen schlecht gefühlt,
Caleb: weil ich festgestellt habe, als ich mich für den Hexcode entschieden habe,
Caleb: habe ich nachgeguckt, weil ich sicher gehen wollte, dass es nicht der letzte
Caleb: Hexcode, also dass er nicht zu ähnlich ist zum letzten Hexcode.
Caleb: Und das ist er nicht, aber er ist sehr ähnlich dem, den ich als letztes vorgeschlagen
Caleb: habe, also vor drei Folgen.
Caleb: Und letztes Mal war ungefähr so um Halloween, also als ich den Hexcode aussuchen sollte.
Caleb: Da habe ich mich für ein Pumpkin-Orange entschieden.
Caleb: Und jetzt haben wir wieder ein Orange.
Caleb: Aber, Moment, ich muss das euch schicken. So, hier. Einmal der Hexcode und einmal die Farbe.
Fuzzy: Aha, du musst ihn sagen.
Caleb: FA9549
Caleb: und ich habe ihn ausgesucht okay ich,
Caleb: lass euch mal raten weil ich glaube nicht, dass hier drauf kommt und wenn,
Caleb: dann glaube ich, dass es wahrscheinlicher, dass Fuzzy drauf kommt lol.
Pilu: Was ist das?
Fuzzy: Ja, hä?
Caleb: Okay, ich gebe einen kleinen Tipp das hat was mit einem Videospiel zu tun.
Pilu: F.A. Welches Wegespiel hat F.A. als Kürzel?
Caleb: Es hat nichts mit dem Code zu tun. Es hatmit der Farbe zu tun.
Fuzzy: Aber das letzte Spiel, was wir zusammen gespielt haben, da passt es nicht dazu.
Fuzzy: Also ich habe gerade keine entsprechende Farbe vor meinem inneren Auge.
Fuzzy: Wir haben CIV7 gezockt. Weiß ich nicht. Sehe ich nicht?
Fuzzy: Anderes Spiel?
Caleb: Dann löse ich es einfach mal auf.
Caleb: Das ist die Farbe habe von Satisfactory, das ist das Fix It Orange.
Caleb: Das ist das Fix It Orange, ja. Und ich habe gesagt, weil Pilu hat,
Caleb: soweit ich weiß, Satisfactory nie gespielt.
Caleb: Aber Fuzzy schon. Also es war schon eine Weile her, aber ich dachte,
Caleb: eventuell ist das Orange noch so.
Caleb: Aber ich meine, es ist halt ein Orange. Aber genau das, exakt dieser Hexcode,
Caleb: diese Farbe ist das Fix It Orange von Satisfactory.
Caleb: Und ich bin immer mal wieder ein bisschen obsessed mit Satisfactory,
Caleb: also mit obsessed meine ich, wenn ich Zeit habe, versinke ich darin und es wird
Caleb: ein zweiter Vollzeitjob.
Fuzzy: Wow.
Fuzzy: Also, ich, also, Satisfactory, damit habe ich ja eine ganz schwierige Beziehung.
Fuzzy: Ich habe es, glaube ich, drei- oder viermal gespielt.
Fuzzy: Also, nicht mal, sondern eine neue Welt aufgebaut, mit,
Fuzzy: verschiedenen Personen und Gruppen. Und es ist ja ein Strategie-Game, das ist nichts für mich.
Fuzzy: Aber ich spiele es einfach, weil die Leute es gerne spielen.
Caleb: Strategie würde ich jetzt nicht...
Fuzzy: Naja, also Leute haben Excel-Sheets gemacht, weil sie dann, also es ist so eskaliert,
Fuzzy: dass Leute Excel-Sheets gemacht haben, um die Effizienz der Verschieden und der Planung des...
Caleb: Du hast mit Menschen gespielt, die mit deiner Spielweise nicht so ganz kompatibel waren.
Fuzzy: Genau, aber ich bin mit dem Spielmäßig von meiner Spielart nicht kompatibel,
Fuzzy: weil ich würde halt Chaos machen.
Fuzzy: Genau, aber ja, genau. Deswegen gibt es eine schwierige Beziehung dazu,
Fuzzy: weil da muss man auch irgendwann effizient sein, wenn man das gut schaffen will.
Fuzzy: Aber ich mag es halt total gerne in den Gruppen zu spielen. Von daher bin ich
Fuzzy: auch voll bereit. Ich würde es auch nochmal spielen. Du machst alles ordentlich.
Fuzzy: Ich mache Chaos und töte Tiere.
Caleb: Okay.
Pilu: Zitat Fuzzy.
Caleb: Pilu muss auch mitmachen.
Fuzzy: Pilu magst du mit mir Tiere töten?
Pilu: Nee, ich sitze gerne daneben und gucke dir dabei zu, wie du Tiere tötest. Mit Popcorn in der Hand.
Fuzzy: Okay, du könntest so eine Hyper-Tube-Rohre machen und einfach so Loopings machen.
Fuzzy: Dann könntest du daran rumfliegen.
Pilu: Gibt es da Fische in dem Spiel?
Fuzzy: Nee.
Caleb: Nee, aber Echsenhunde. Die kann man zähmen.
Fuzzy: Du kannst nicht mal fischen, das stimmt, das ist sehr traurig.
Pilu: Das ist so das Qualitätskriterium für Spiele, die ich spielen möchte, kann man daran fischen.
Fuzzy: Aber du könntest einfach eine Kettensäge nehmen und einfach Gras wegmähen und Bäume.
Pilu: Mit einer Kettensäge.
Fuzzy: Ja. das war sehr meditativ, konnte ich stundenlang machen. Ich bin nicht kompatibel mit dem Game.
Pilu: Nee, ich glaube, dann fische ich doch lieber weiter in meinen anderen Spielen
Pilu: und dann streamt ihr mir, wie ihr da Sachen macht. Und wir sitzen zusammen.
Fuzzy: Okay. Aber das ist eine schöne Farbe. Die hat eine Beziehung.
Fuzzy: Wir haben das zweite Mal jetzt eine mit in Bezug zum Videospielen.
Fuzzy: Das war nochmal das Erste, das war von dir viel, oder?
Pilu: Ja, das ist Dragoon Blau aus einem Spiel, wo man fischen kann.
Fuzzy: Ja, okay. Neues Qualitätssiegel. Weißt du was? Ich möchte immer gerne,
Fuzzy: dass bei Röcken oder bei Leggings oder so dabei steht, hat Taschen, hat keine Taschen.
Fuzzy: Und wir möchten jetzt gerne so eine Kategorie für Spiele. Hat Fischen, hat kein Fischen.
Pilu: Ja, das ist wichtig. Ja, nee, also die Farbe ist ganz schön.
Pilu: Ich finde sie ein bisschen zu ausgewaschen, so als reine Farbe ohne was anderes,
Pilu: aber so als Button-Farbe kann ich es mir gut vorstellen.
Fuzzy: Ja.
Fuzzy: Tatsächlich, wenn ich, also ich habe jetzt nochmal auf die ganzen Farben geschaut,
Fuzzy: die wir schon hatten an Orangetönen, ist der Orangetot, die sind die zwei Orangetönen,
Fuzzy: die wir schon hatten, näher aneinander als das, was du jetzt daraus gesucht hast.
Fuzzy: Optisch. Also nicht buchstabenmäßig, optisch.
Caleb: Ich hatte mich einfach nur schlecht gefühlt, weil es wieder orange ist, aber ich hatte es,
Caleb: ausgesucht und Und dann jetzt irgendwie vor, also fünf Minuten,
Caleb: bevor wir aufgenommen haben, dachte ich so, Moment, ich sollte vielleicht mal schauen.
Caleb: Nicht, dass das, also der gleiche wirds wahrscheinlich nicht sein,
Caleb: aber, und dann ist mir aufgefallen, damn, ich dachte jetzt mal schon orange. But close.
Fuzzy: Not the same, but close.
Caleb: Ich glaube, das Ding ist, also meine Lieblingsfarbe ist ja so blau,
Caleb: also so Richtung Türkis, also eher so ein helleres Blau, aber blau.
Caleb: Und ich glaube, ich denke immer so, okay, ich kann jetzt nicht blau nehmen,
Caleb: das ist zu lame, weil es einfach meine Lieblingsfarbe ist und dann nehme ich
Caleb: was anderes und dann überlege ich bei sowas wie orange und orange und orange.
Pilu: Ist das komplementär zu dem Blau?
Fuzzy: Ich habe keine Ahnung von Komplementärfarben und Farbtheorie und so.
Pilu: Schade, ich dachte...
Caleb: Das und noch viel mehr bei der nächsten Treppenzeit.
Fuzzy: Sehr gut. Ja, das ist ein guter Schluss. Lassen wir so stehen.
Fuzzy: Oh, ja, weiß ich nicht. Ich habe keine Ahnung.
Pilu: Müssen wir auch gar nicht wissen. Nee.
Fuzzy: Gut.
Caleb: Ah ja, Komplementär zu Blau ist Orange. Also so...
Pilu: Ja, dann ist dein Kopf wirklich so gewesen. sind, boah, nicht blau und das genaue
Pilu: Gegenteil einfach genommen.
Fuzzy: Du hast einfach gesagt, nee, komm, dann orange. Muss ich, muss wohl.
Caleb: Krass, ja.
Fuzzy: Okay, gut, aber dann haben wir ja die Folge wieder beendet und die ist gar nicht kürzer.
Pilu: Nee, wir haben voll kurze Themen gehabt, aber trotzdem über alles viel geredet.
Fuzzy: Sehr gut. Dann bin ich gespannt, was die Leute uns sagen, wie sie ihre Heimbibliotheken sortieren.
Caleb: Und wenn irgendjemand Unterstützung braucht.
Fuzzy: Caleb bietet Bibliothek.
Pilu: Bitte an unsere E-Mail-Adresse, dann eure Aufträge schreiben.
Fuzzy: Genau.
Caleb: Aber bitte erst, wenn ihr uns eine Marmeladen, genau, die Bezahlung ist eine
Caleb: Marmeladen-Übersicht.
Fuzzy: Eine Infografik oder eine PowerPoint-Video-Präsentation zum Thema,
Fuzzy: was ist eigentlich eine Marmelade und was ist eine Konfitüre und was ist ein Chutney und ein Gelee?
Fuzzy: Okay, wunderbar. Dann hören wir uns in zwei Wochen wieder.
Caleb: Genau. Stille.
Pilu: Wir hören uns erst für zwei Wochen wieder.
Fuzzy: Deswegen sagen wir nichts mehr. Bis dann.
Caleb: Tschüss.
Caleb: Und jetzt die Outtakes.
Pilu: Und diesmal auch wieder.
Caleb: Lol.
Fuzzy: Mr. Sir.
Pilu: Genau.
Pilu: Und jetzt ist die Verbindung auch deutlich besser wieder.
Fuzzy: Okay, dann knister ich jetzt gar nicht mehr, meinst du?
Pilu: Ja, also es war kein Knistern, es war halt so leicht abgehackt halt.
Fuzzy: Okay. That wasn't me, that was you.
Pilu: Yes. I'm the problem.
Fuzzy: Okay, that's sad, but okay. Okay, dann lass uns doch einfach loslegen.
Pilu: Ja.
Fuzzy: Oder? Dann haben wir das.
Caleb: Ja.
Pilu: Ja.
Pilu: Der Laber-Podcast? Nee, sorry, ich habe viel zu sehr genuschelt.
Fuzzy: Irgendjemand klickt auch gerade.
Caleb: Sorry, ich wollte unser Doc aufmachen. Ich weiß, nämlich gar nicht... als letztes okay.
Pilu: Wir sind seit zehn Minuten schon drin.
Caleb: Ja, ich musste noch über die Getränke im Fitnessstudio reden.
Fuzzy: Dass hat Pilu nicht mehr gehört hat. Okay.
Pilu: Doch, ich habe das noch gehört bis zur Erdbeere und dass du nicht dumm bist.
Pilu: Aber warum du nicht dumm bist, habe ich nicht mehr gehört.
Caleb: Kirsche, aber okay.
Pilu: Ja, klar, Kirsche, Erdbeere ist für mich das Gleiche.
Fuzzy: Ach, egal, ich das Gleiche, ja.
Pilu: Okay, ready?
Fuzzy: Ich habe, warte, ich habe auf Record gedrückt. Ja, alles ready.
Caleb: Ja, ich brauche eine Pipi-Pause.
Fuzzy: Du brauchst eine Pipi-Pause? Hast du viel Wasser getrunken?
Caleb: Ja.
Fuzzy: Skandalös, mach mal.
Caleb: Okay, bis gleich. Warte, ich drücke hier auf Mute.
Pilu: Musst du auch nicht, aber egal.
Fuzzy: Das wäre ja auch lustig, so einfach zuzuhören. Chutney.
Pilu: Gelee.
Fuzzy: Aber ist das nicht Gelierzucker? Gelee, Gelierzucker?
Pilu: Aber ist ein Gelierzucker nicht auch... Okay, mein Kopf sagt halt immer,
Pilu: dass Gelee gelatine ist.
Pilu: Zurückgehend auf Lateinisch, oh Gott. Gelare für gefrieren.
Fuzzy: Gefrieren?
Pilu: Gelee oder Sulz genannt.
Fuzzy: Da kriege ich Gänsehaut. Das erinnert mich zu sehr an Sulze.
Fuzzy: Sulze, Sulz, boah, ekelhaft.
Fuzzy: Schüttel. Sorry, da kriege ich es richtig. Läufts mir kalt den Rücken runter bei.
Pilu: Ja, bei diesem Verfahren ist in der Knochen substanz enthalten eine Gelantine
Pilu: für das Gelieren verantwortlich.
Fuzzy: Ach, krass. Ekelhaft. Nee.
Fuzzy: Nee, nee, nee. Nee, nee, nee, nee, nee. Nee.
Pilu: Nee.
Fuzzy: Da habe ich überhaupt kein Verständnis für.
Fuzzy: Ich bin müde.
Pilu: Boah, ja. Die Sache ist, also klar, ich konnte mich auch ein bisschen erholen
Pilu: über die letzten zwei Wochen, aber ich fühle mich nicht erholt.
Fuzzy: I see the point.
Pilu: Was ich eigentlich bräuchte, glaube ich, wären so zwei Wochen lang nichts.
Pilu: Also einfach nur zwei Wochen lang kein Programm, nirgendwo hinfahren müssen,
Pilu: mit niemandem reden müssen. Einfach nur Tschüss Welt.
Fuzzy: Das wäre super.
Caleb: Hallo, bin wieder da.
Pilu: Hallo.
Fuzzy: Willkommen zurück.
Caleb: Das Erste, was ich höre, ist Tschüss Welt.
Fuzzy: Tschüss, bye.
Fuzzy: Okay.
Pilu: Du hast gesagt, wir können ja zum nächsten Thema übergehen.